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Kauft Zwölfzylinder!

Jetzt!

Jeremy Clarkson, einst bekannt aus und in «Top Gear», hatte einmal die schöne These aufgestellt, dass jeder Mann einmal einen Alfa Romeo besessen haben muss. Das wollen wir gerne unterschreiben (und können es auch, «radical» hat seinen Alfa-Anteil gehabt, aber definitiv). Doch weil Clarkson ja auch nicht mehr ist, was er einmal war, wollen wir hier eine neue «Forderung» formulieren: wer so ein bisschen Benzin in seinem Blut hat, muss mindestens einmal in seinem Leben einen Zwölfzylinder sein Eigen genannt haben.

Ferrari 612 - 5

Zwölfender? Himmel, was das kostet! Ferrari, Lamborghini – das kann sich doch niemand leisten! Falsch, denn nicht nur die Italiener haben feine Zwölfzylinder gebaut – und überhaupt, wohl noch nie war es günstiger auch ein grosses, wunderfeines Aggregat über die Strassen zu bewegen. Benzin günstig, Anschaffung günstig – the time is now! Der seidenweiche Lauf (dank der geringen freien Massenkräfte), der wunderbare Sound, die Durchzugskraft – es gibt einfach nichts Besseres. Und ist ja auch so, dass die Zwölfer immer sehr komplett ausgestattet sind, waren sie doch damals: das Beste. Man darf nicht vergessen: die meisten Zwölfer haben als Neuwagen sechsstellig gekostet.

Einige aktuelle Beispiele gefällig? Wir haben mal gesucht auf AutoScout in der Schweiz und in Deutschland – und da in Deutschland als günstigen Zwölfzylinder einen BMW 750i gefunden, 5,4 Liter-V12, für 999 Euro, mit 450’000 Kilometern. Und in der Schweiz einen anderen für 1250 Franken. Fahrbereit, allerdings mit satten 476’000 Kilometer. Andererseits hat er da auch die schlimmsten Kinderkrankheiten schon hinter sich. (Wir zeigen nicht die Bilder aus den Inseraten, sondern Werksaufnahmen – die fetten Links verweisen auf das jeweilige Angebot.)

Diese V12 von BMW sind überhaupt: Schnäppchen. Das sieht man auch beim 850i, da ist der günstigste Wagen in der Schweiz bei 7000 Franken, in Deutschland bei 6850 Euro.

Weiter bei den Sonderangeboten: VW Phaeton 6.0 W12. Mit Allrad. In Deutschland zu haben ab 3333 Euro. Günstigestes Angebot in der Schweiz: 9800 Franken. Gut, der W12 von Volkswagen ist jetzt nicht der ganz klassische V12, aber trotzdem: edle Maschine.

Dann haben wir die Sterne, die S-Klasse mit dem Zwölfzylinder im S600, auch ein wunderbares Ding. In der Schweiz zu haben ab 6900 Franken, in Deutschland schon ab 4980 Euro. Wie erwähnt: Stern, 12 Zylinder!

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Unbedingt einen Blick wert sind die Mercedes SL600, in Deutschland schon ab 9000 Euro zu haben. Tiefster Preis in der Schweiz: 15’000 Franken. Aber, hey, nochmals: Zwölfender, hier sogar als Cabriolet, innen sowieso vom Feinsten – was ganz genau kann da dagegen sprechen?

Bleiben wir in den tiefsten Preisklassen, der Jaguar XJ mit dem, äh, famosen 5,3-Liter-V12. In Deutschland schon ab 2490 Euro zu haben (inklusive jeder Menge potenziellem Ärger); in der Schweiz gibt es derzeit kein Schnäppchen, hier müssen mindestens 14’900 Franken ausgelegt werden. (Und ja, wir wissen, dass auf dem Bild kein Zwölfzylinder zu sehen ist, aber wir haben grad nix Besseres gefunden.)

jag xj

Da sieht es beim XJ-S besser aus: Da gibt es in der Schweiz einen für 7500 Franken. Und in Deutschland ist so ein Ding gar schon für 3590 Euro zu haben. Viel Vergnügen.

Ein anderer Engländer gefällig? Einer der zwar einen grossen Namen trägt, aber eigentlich auch nur ein VW Phaeton ist? Gut, also: Bentley Continental GT. In der Schweiz ab 29’900 Franken zu haben, in Deutschland ab 34’900 Euro.

Wir können übrigens auch in den wahren Luxusbereich gehen, sagen wir mal: Aston Martin. Günstigstes Angebot in der Schweiz: DB9, 10 Jahre alt, keine 40’000 Kilometer, für 48’977 Franken. In Deutschland: 47’500 Euro.

Oder dann doch ein Ferrari? Ist nämlich gar nicht so teuer, wie man immer denkt. In der Schweiz haben wir einen 456er gefunden für 44’800 Franken (in Deutschland einen ähnlichen, für 34’900 Euro).

Oder dann ist das natürlich auch noch der 612er, der auch nicht sonderlich beliebt ist – in der Schweiz gibt es einen für 54’800 Franken.

Wir sind selbstverständlich absolut offen, wenn unsere Leserinnen und Leser noch andere Vorschläge, weitere Idee, bessere Angebote haben – einfach melden, am besten gleich mit dem Link. Selbstverständlich spielen wir das auch auf Facebook, also: hier.

Mehr schöne Automobile gibt es in unserem Archiv.

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