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Nissan GT-R50 by Italdesign

Goldene Hochzeit

Italdesign feiert gerade seinen 50. Geburtstag – wer einen Blick auf das erste Werk von Giorgetto Giugiaro als unabhängiger Designer werfen mag, dem sei diese Geschichte empfohlen, hier. Das Designstudio gehört seit 2010 Volkswagen (Giorgio und Fabrizio Giugiaro sind unterdessen wieder selbständig, bei GFG Progetti) – und trotzdem dürfen die Italiener nun für einen anderen Jubilaren arbeiten, Nissan, wo man 50. Geburtstag des GT-R würdig begehen will. Was, 50 Jahre GT-R? Aber ja doch, nachzulesen: hier.

Gut, wir haben jetzt nicht ganz verstanden, was Italdesign wirklich zum GT-R50 beigetragen hat (und wie genau die historische Verbindung der beiden Unternehmen sein soll). Unter der Haube arbeitet der bekannte 3,8-Liter-Biturbo, den Nissan-Motorsport-Tochter Nismo auf feiste 720 PS und ein maximales Drehmoment von 720 Nm gebracht hat; auch am Fahrwerk wurde etwas gebastelt (als Vorbereitung auf ein bald anstehendes neues Modell?). Das Design des GT-R50 stammt nicht von Italdesign, sondern wurde von Nissan Design Europe/America entworfen – und fällt vor allem mit den goldenen Elementen (hatten wir auch gerade, siehe Aston Martin DDS Superleggera) sowie der um 5,4 Zentimeter tieferen Dachlinie auf. Neue Lampen gibt es auch noch, und ein modernisiertes Innenleben. In der Presse-Mitteilung heisst es aber: «Italdesign hat das Auto entwickelt, konstruiert und gebaut». Klar wird ebendort auch herausgearbeitet, dass es sich beim GT-R50 nicht um die nächste Generation des flottesten japanischen Sportwagens handelt.

Mehr Nissan und italienische Design finden sich in unserem Archiv.

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