Zurück zum Content

Naran Hyper-Coupé

Kaulquappenquäler

Ameerh Naran, so erzählt er gern, hegte seinen Traum bereits, als er noch in kurzen Hosen steckte. Mit vier Jahren habe er beschlossen, irgendwann dann seine eigene Supercar-Firma zu gründen. In der Schule verschacherte er Kaulquappen an seine Mitschüler, später importierte er Tamagotchi, heute vermittelt er Privatjets an Superreiche. Und zwischendurch, da studierte er noch Automobildesign in England – und verfolgte so ganz nebenbei weiterhin seinen grossen Traum. Nun, erst 34-Jährig, steht er zusammen mit ehemaligen Ingenieuren von Aston Martin und McLaren vor der Lancierung seines ersten eigenen Geräts, eines Viersitzers, der so ein bisschen an den Koenigsegg Gemera erinnert. Das Naran Hyper-Coupé ist bestückt mit einem Fünfliter-Twinturbo-V8 mit 1048 PS und 1036 Nm. Der Front-Mittelmotor verteilt die Kraft auf alle vier Räder, per Knopfdruck lässt sich das Hyper-Coupé auch auf Hinterradantrieb umschalten. Die Produktion des Erstlingswerks ist auf 48 Stück limitiert, richtet sich mit einem Basispreis von 1.1 Millionen Dollar an Superreiche (jene mit den bereits erwähnten Privatjets) und kann bis zum Abwinken individualisiert werden. Einen solventen Kundenstamm hat sich Ameerh Naran in der Vergangenheit ja sicher aufgebaut.

Wahrscheinlich werden wir das Naran Hyper-Coupé bald schon in die Liste der erfolglosen Hyper/Super-Cars aufnehmen können. Oder?

Gib als erster einen Kommentar ab

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.