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radical zero: Fahrbericht Lotus Eletre

Schwer beeindruckend

2550 Kilo. Nein, das ist nicht das Leergewicht des Lotus Eletre, sondern jenes des BMW M5 Touring. Der, wenn man all den Fahrberichten glauben darf, ja ein unglaublich fahrdynamisches Biest sein soll. Der Bayer ist 7 Millimeter kürzer als der Brite (der 5,10 Meter misst) und 8 Zentimeter niedriger, bietet fast 200 Liter weniger Kofferraum, ist um 0,3 Sekunden, also 10 Prozent langsamer von 0 auf 100 km/h und muss auch bei der Höchstgeschwindigkeit um 15 km/h hinten anstehen (der Lotus darf 265 km/h). Ach ja, der Lotus Eletre wiegt übrigens 15 Kilo mehr. Über Geld reden wir dann noch.

Damit wir uns einig sind: Simplify, then add lightness ist das wahrlich nicht. Wohin das, also der Leichtbau, bei Lotus geführt hat, darüber sind wir uns aber wohl auch einig: Zu einer wunderbaren Fan-Gemeinde, aber halt auch in den wirtschaftlichen Abgrund. Ob man nun Verständnis dafür haben will, dass die neuen Besitzer bei Geely die britische Legende ganz anders positioniert haben, darüber zu diskutieren ist müssig: Es ist, wie es ist – nachher wissen es immer alle besser. Also auch die, die all die Lotus, welche die Leichtbau-Marke vor dem Untergang hätten retten können, nie gekauft haben. Es gibt Lotus noch, immerhin; ob die neue Strategie funktionieren wird, das muss sich noch weisen. radical hat da so seine Zweifel, allerdings nicht wegen der 15 Kilo Mehrgewicht im Vergleich zum M5 Touring, aber dazu kommen wir dann auch noch.

Der Eletre ist schon ein ziemlich cooles Teil, optisch. In der Basis-Version (ab 93’990 Franken) nicht so, aber als böser 900 Sport mit den richtigen Rädern und in einer richtigen Farbe (in diesen Fall gelb oder grün) schon. Mächtig ist er, ohja, ein Schiff, aber das sind sie alle, auch der BMW. Dafür bietet er allein schon auf den hinteren Sitzen mehr Platz als zwei Elise zusammen, der Kofferraum fasst fast 700 Liter, das sind fast 200 mehr als beim Bayern-Kombi. Was nach Leder aussieht, ist es auch, sogar die Hutablage ist mit Kuhhaut bespannt; auch alle anderen Materialien wirken nicht bloss hochwertig, sie sind es. Und dazu noch sehr sauber verarbeitet – da müsste sich die deutsche Premium-Abteilung strecken, wenn sie das nicht schon längst aufgegeben hätte. Ob man aber die Gestaltung des Innenraums als ebenso gelungen empfinden will, dürfte Geschmackssache sein. In der Mitte thront ein wahrlich mächtiger Touchscreen, der sich aus unerfindlichen Gründen auch noch neigen lässt (damit man auf ihm Zwiebeln schneiden kann?); dazu kommen drei weitere Bildschirme. Und der Fahrer erhält dann auch noch alle Infos über ein Head-up-Display. Zur Bedienung können wir nun nicht viel G’scheites schreiben, Navi und Apple Car Play funktionierten, mehr braucht eh niemand. Was aber auch niemand braucht, sind diese Kamera-Seitenspiegel, daran wollen wir uns in diesem Leben nicht mehr gewöhnen.

Wir durften mit dem 900 Sports zuerst auf die Strasse und mit dem 600er dann noch auf den Track. Das ist irgendwie noch verständlich, man wird schnell etwas übermütig mit dem bösen Stromer, 918 PS, 985 Nm, Zweigang-Getriebe, Allrad-Antrieb, Zwei-Kammerluftfederung, Multi-Link-Achsen vorne wie hinten («double wishbone» als Unterscheidung zu den anderen Geely-Produkten mit der SEA-Plattform). Die Lenkung ist gut, präzis (für ein E-Auto: herausragend), der Vortrieb wird von gefühlt 72 Helferlein in die richtigen Bahnen gebracht, doch das zieht nicht nur geradeaus brutal, sondern kann auch Kurven weit mehr als nur anständig. Und bremst halt so gut, wie das mit 2550/2565 Kilo geht. Wenn es dann eng wird, dann hätte man aber lieber eine Elise (auch anstelle des M5). Andererseits: Der Eletre kann halt auch Komfort, so richtig edel. Er ist extrem ruhig, er schluckt auch auf schlechten italienischen Gassen alles weg, das ist schon hohe Schule.

Das gilt auch für das Strom-Management. 800-V-Architektur, klar, 112-kWh-Akku, der eine maximale Ladegeschwindigkeit von 350 kW ermöglicht. Die Reichweite hängt extrem vom Fahrstil ab, hält man sich an die gesetzlichen Vorgaben, dann sind Werte von knapp über 20 kWh/100 km möglich, hat man ein bisschen Freud’ am Fahren, dann werden es schnell 30 kWh – man kann es sich also selber ausrechnen. Apropos ausrechnen: Der BMW M5 Touring verfügt über ein 60-Liter-Tänkchen – ob er tatsächlich viel weiter kommt? Und nochmals zurück zum Laden: Wir hatten den Eletre in Mailand am Hypercharger. Da sog er zu Beginn 337 kW, blieb bis 50 Prozent über 300 kW, brach auch danach nicht in sich zusammen, war in 17 Minuten von 20 auf 80 Prozent SOC. So sieht die Zukunft aus.

Es steht schon weiter oben, der Lotus Eletre ist ab 93’990 Franken (dann als 600 mit 612 PS und 710 Nm) zu haben. Der 900 Sport kostet dann, schon ziemlich voll ausgestattet, ab 136’990 Franken, der M5 Touring, eher nackt, ab 161’800 Franken. Logisch ist das jetzt Pferde mit Birnen verglichen, oder so. Oder auch nicht. Denn genau diese Kundschaft, die sich einen M5 kauft, die würde der Lotus dringend brauchen. Aber genau diese Kundschaft kauft sich halt derzeit noch keinen Stromer. Ausserdem: Qualität galt ja nie als Kern-Kompetenz der Briten, dieses nicht so tolle Image loszuwerden, das dürfte noch ein paar Wochen dauern. Und auch das könnte der Geely-Tochter zum Verhängnis werden – ewig werden die Chinesen auch nicht einfach Geld in ein ganz tiefes, dunkles Loch schütten wollen (davon haben sie ja noch mehr). Doch irgendwie war das alles auch absehbar: Die Lotus-Gemeinde ist keine gute Basis, das sind zwar Freaks, aber nur wenige kaufen auch tatsächlich einen (neuen) Lotus. Und wenn, dann ganz sicher keinen 2565 Kilo schweren. Er hätte zwar sicher neue Käuferinnen verdient, der Eletre, unter den Premium-Stromer gehört das Hyper-SUV ganz weit nach vorne. Doch die Nische ist halt winzig, davon lässt sich kaum überleben.

Wir hatten in unserer Print-Ausgabe radical#5 über den Emira geschrieben, der Fahrbericht kommt dann auch noch. Unterdessen verweisen wir gerne auf unsere Geschichte zur Elise – und auch auf unser prallvolles Archiv.

30 Kommentare

  1. Also ehrlich wer braucht und will sich so ein Gewicht ans Bein binden?
    900 PS wo kann man das ausfahren?
    Lotus war mal eine ehrliche Sportwagenmarke die Spass machte. Das sogar mir der auf Cadillac Steht. Apropos Cadillac mein 71er Eldorado mit 8.2 Liter Motor und fast 6m länge brachte es auf nur 2200kg mit 120L Tank. Der war in knapp 5 Minuten wieder voll zu 100%. 17 Minuten bei einer Tanksäule die optimal mit dem Lotus harmoniert werden wohl irgendwo zu unerträglichen 40 oder mehr Minuten …
    Ich finde sowas braucht Mann/Frau nicht auch wenn ich es gut finde unvernünftig zu sein bei der Autoauswahl.

    • Hallo Edgar
      Wir sind im Geiste Brüder. Auch ich fahre Cadillac, aber auch Lotus. Das schliesst sich überhaupt nicht aus, auch wenn viele das denken. Kannst ja mal bei mir reingucken. http://www.cadinental.ch
      Gruss

      • Rolf Rolf

        Tolle Sammlung, herzlichen Glückwunsch!

  2. Christian Christian

    Es mag vielleicht ein guter „Stromer“ sein, aber es ist die falsche Marke. Wenn schon was Englisches, dann wäre der Schlachtkreuzer Hood oder der Panzer Centurion wohl die passende Markenbezeichnung.
    Vermutlich haben die „echten Lotusfans“ die Marke schon vor Jahren begraben und erheitern sich an den noch vorhandenen Oldtimern.
    900 PS entsprechen 661 KW und der Energieinhalt der Batterie beträgt 112 KWh? Wieviele Minuten kann der also aus der Batterie Energie beziehen, wenn die 661 KW gefordert werden? Vermutlich gar nicht, weill sonst droht Überhitzung und plötzlicher Batterietod – also, ein reiner Papiertiger. Ein Lotus mit über 2,5 Tonnen – Colin rotiert im Grab mit Höchstdrehzahl!

  3. Rolf Rolf

    Vergleichbar doch eher mit dem BMW XM (was sagt eigentlich Citroen dazu?).
    918 PS oder auch „nur“ 600, um dann mit 120 km/h dahin zu schleichen ……….
    Hört der Schwachsinn gar nicht mehr auf?

    Ausserhalb Deutschlands der absolute Irrsinn, in Deutschland einfach nur bekloppt.

    Wir sind mal 1989 mit einem, damals extrem futuristisch aussehenden, Chevrolet Lumina APV von Toronto aus durch Ontario, durch Quebec und New Brunswick, dann so nahe wie möglich am Atlantik entlang bis NYC gefahren. Zurück durch die Catskills und Thousend Islands wieder nach Toronto.
    Der Lumina APV war groß und schwer, hatte einen V6 mit 120 PS und eine Dreigangautomatik, deren Wandler anscheinend mit Wasser befüllt war, so indirekt arbeitete sie.
    Witzigerweise hatten wir bei der landestypischen Fahrweise nie Leistungsmangel, man kullert halt so dahin. Wie in mittlerweile allen Ländern mit Geschwindigkeitsbegrenzung.

  4. Tatsächlich sieht der Lotus Elettre für ein SUV gar nicht schlecht aus, über die absurden PS-Zahlen sollte man den Mantel des Schweigens decken, wie sich der Wagen verkauft beziehungsweise verleast, kann ich nicht beurteilen, in freier Wildbahn habe ich jedenfalls noch nie einen gesehen…

    Aber ganz schlimm ist das Marketing von Lotus – ich bin irgendwie in deren Datenbank gelandet, vermutlich haben sie irgendwie die Land- und Range Rover-Klientel abgegriffen – jedenfalls bekomme ich in regelmäßigen Abständen Mails von Lotus.
    Und eine dieser Mails hatte ein Filmchen mit einem Matthias Malady – ich glaube so hieß er – verlinkt, in einem Anflug geistiger Umnachtung habe ich mir dieses angeschaut.
    Der blonde Jüngling im Hoodie überschlug sich vor Begeisterung über die Beschleunigung des Gefährts, er verwendete mindestens dreiundvierzig Mal den Begriff „Geil“, siebenunddreißig Mal den Begriff „Krass“ und war so geflasht von „dem Koffer“, „der Hütte“, daß er andauernd tarzaneske Lustschreie ausstieß, ebenso sein junger Mitstreiter.
    Außerdem verwies er voller Begeisterung auf die exzessive Verwendung von Carbon – er sagte immer „Karrbonn“ – hin, ich habe nie verstanden, was an dieser Form von Plasik hübsch sein soll, ich würde den ganzen Kram sofort in Wagenfarbe lackieren lassen!

    Nach Betrachten des Filmchens habe ich den „Unsubscibe“-Button auf der Lotus-Seite gedrückt, ich möchte kein Auto einer Marke fahren, welches im Neuköllner Clanjargon von solch einem Heiratsschwindlertypen beworben wird!

    Was ist bloß aus der Marke von Colin Chapman, dem Auto meiner geliebten Emma Peel, dem Hersteller solcher gottvollen Fahrzeuge wie Elite, Elan, Eclat, Esprit, Elise et al. geworden?

    • Hömal Hömal

      Was aus der Marke von Colin Chapman geworden ist? Nun, das hat der Markt geregelt. Viele haben von diversen Modellen von Lotus geträumt, im Alltag bewegen wollte sie dann aber doch keiner. Weil sie dafür einfach nicht zu brauchen waren. Gekauft wurden sie am Ende nur von einer sehr kleinen Gruppe Hartgesottener oder von Menschen mit ausreichend Spaziergeld, um sich so ein Spaßmobil als Dritt- oder Viertauto zuzulegen. Zu wenig, um wirtschaftlich zu überleben. Der MX5, der Alltag und Spaß sehr gut unter einen Hut bringt, verkauft sich im Gegensatz dazu bis heute, und das seit 11 Jahren ohne Modellpflege.

      P.S: Elektromotoren lassen sich im Vergleich zu Verbrennern mit einem Bruchteil des Aufwandes auf absurd hohe Leistung bringen. Und brauchen am Ende trotzdem nur so viel Strom wie tatsächlich Leistung abgerufen wird. Deshalb sind Leistungsvergleiche zwischen Stromern und Verbrennern nur bedingt sinnvoll.

  5. Rolf Rolf

    Malmedy, einer der wohl gefragtesten Inflünzer überhaupt . Sogar Röhrl dreht mit ihm. Unglaublich , der Clown .

    • Rolf Rolf

      PS: Stimmt aber, malad ist er auch … im Kopf.

    • Bei Infuencern bin ich vorsichtig, die sind mir zu nahe an der Influenza…
      Aber im Ernst, ich kannte der Vogel nicht, der ist ja wirklich unerträglich und ich kann überhaupt nicht verstehen, wie eine Firma mit so einem Typen ihr Produkt bewerben kann!

      • Rolf Rolf

        Dann sehen sie sich erst mal Supercar-Blondie an. Oder beide zusammen, gibts auch.

        Es liegt wohl an den Produkten, dass mit konventioneller Werbung kein Stich mehr zu machen ist. Also müssen Emotionen erzeugt werden und das geht heute mit geil, krass und boah-ehj.

        • Max Max

          Aber Blondie ist wenigstens hübsch, und übertreibt es nicht gar so sehr mit den Superlativen.

          Sie schaffen es jedenfalls Zugang zu Konzeptautos und anderen höchst seltenen Wagen zu bekommen, von daher ein gewisses Alleinstellungsmerkmal.

      • Christian Christian

        Der „Typ“ hat seit Jahren eine eigene Sendung Namens „Grip“. Ich glaube bei Kabel1 oder so einem anderen Trash-TV-Sender.
        Für Geld machen „die“ ALLES und Geld ist dank Werbung genug da.
        Die Firmen lassen die Kundschaft suchen – als Zielgruppe werden dann Ärtze, Rechtsanwälte, Architekten, u. ä. herausgesucht und dann gezielt mit Werbung „bedacht“. Also solche Leute, von denen die Marketingstrategen glauben, dass sie sich für solch ein Fahrzeug interessieren und auch leisten können. Nicht ärgern nur wundern.

        • Lieber Christian, ich bin ja irgendwie völlig aus der Zeit gefallen, besitze kein Buntfernsehen, gehe ins Kino, wenn ich einen Film schauen möchte und lege eine Vinylschallplatte oder eine CD auf, wenn ich Musik hören will…
          Deswegen kenne ich solche Spezialisten kaum, was vermutlich auch kein Schaden ist.
          Supercar-Blondie klingt allerdings ganz böse, das weckt Assoziationen an die Filmchen vor dem Casino in Monaco, wo diese aufgespritzten, in der Regel blonden, Damen mühevoll aus irgendwelchen Hypercars kraxeln.
          Mich jedenfalls stößt diese Art von Marketing komplett ab, ebenso wie die allermeisten Produkte, die auf diese Art beworben werden.

          Irgendwie war mir da der – zugegebenermaßen höchst verschrobene – Tony Crook, der Inhaber der Firma Bristol, deutlich lieber, ich hatte vor Jahrzehnten eine höchst vergnügliche Begegnung mit ihm im Showroom in der Kensington High Street, er trug einen schauerlichen Anzug aus Mitte der sechziger Jahre, ein vergilbtes Oberhemd, eine Regimentskrawatte und servierte einen absolut ungenießbaren Beuteltee in einer angestoßenen Tasse, nach einer Führung durch die Katakomben des Showrooms fuhr er mich dann tatsächlich in seinem Vorführwagen, dem ziemlich exzentrischen Targa-Cabriolet von Zagato, nach Hause, meine damalige Freundin, die ebenfalls gerade dort eintraf, schaute fassungslos auf das Auto und sagte nur lapidar „For Gods sake, what a horrible car, luckily you do not have the money to buy such a car!“.
          Die Prospekte habe ich natürlich bis heute aufbewahrt…
          Was Tony Crook wohl zum Elettre gesagt hätte?

          • Rolf Rolf

            Die erscheinen weniger im Bunt-TV, mehr im Internet.
            Live-TV guckt heute nur noch eine Minderheit, diese schlichten Geräte heute (Walter Gropius hätte da nix mehr weg lassen können) sind viel mehr Computer mit großem Bildschirm als Fernseher. Live-TV ist nur noch eine App unter vielen.

            Supercar-Blondie. Ja, diese Assoziation hatte ich auch sofort.
            Lesen sie mal in Wikipedia nach und staunen sie. Die Dame ist eine Industrie, ultra-wohlhabend, nein, eher -reich und so emanzipiert und schlau, dass sie kein Problem mit dem ersten Dumm-Tussi-Eindruck hat, sie nutzt diesen gezielt.

          • Rolf Rolf

            Bristol.
            Wie an anderer Stelle bereits berichtet, hatte ein Büronachbar in HH einige wundervolle Briten perfekt restauriert und kam damit in die Firma, MGB V8, Rover P6 und einen Bristol 409 oder 410, die kann ich nicht unterscheiden.
            Der Bristol war graumetallic mit hellgrauem Leder. Es war unglaublich, wie elegant und kompetent dieses lange, schmale, hohe Auto auf der Straße stand. Mit Fotos nicht zu vergleichen.
            Die Italiener, ansonsten von mir mehr als geschätzt, sollte man nicht an Briten heran lassen, das passt irgendwie nicht. Da kommen dann so seltsame Dinge wie ein Schmalspur-Camargue oder besagter Bristol dabei heraus.

          • Max Max

            SCB ist kein Marketing, denn 99,9 Prozent der Zuseher können sich die Autos nicht leisten.

            So ähnlich wie die Zuschauer der Geissens.

  6. Dirk B. Dirk B.

    Habe bei „Länge 5,10m“ eigentlich aufhören wollen. Schon der neue 5er hat die Ausmaße des alten 7er. Was soll das? Wo soll das hinführen? Zum Nutzfahrzeugzentrum meiner Wahl?

    Aber sich dann beschweren, die Parkplätze seien zu klein (die Anderen parken unverschämterweise direkt an meinem Fahrzeug) und die Garage zu eng.

    Ist ein wenig wie das Gefühl nach Weihnachten, wenn man glaubt, die Anzüge seien auf geheimnisvolle Weise eingelaufen – dabei war man es doch selbst der/die sich der Völlerei hingegeben hat.

    • Christian Christian

      Ja, irgendwer baut über Nacht die Parkhäuser, Parkplätze und Parkgaragen kleiner 😉

      • Rolf Rolf

        Das ist der besonders unappetitliche so genannte Parkraum-Käfer.
        Dieser hat nicht mit dem Produkt von Volkswagen zu tun, sondern ist verwandt mit der Mottenart, die über die Wintermonate die Sommerkleidung im Schrank enger näht.

        • Christian Christian

          Oder doch Loriots Steinlaus? Die hat damals ganze Hochhäuser zum Einsturz gebracht.

  7. Peter Ruch Peter Ruch

    meine werten Herren, ganz herzlich will ich mich bei Ihnen bedanken für Ihre Kommentare, die sind weitaus spannender als meine Geschichte. In Zukunft mache ich es wohl einfach so: Ich werfe ein paar Stichworte rein, Sie erzählen die Geschichten dazu. nein, ehrlich, von Herzen – bitte weiter so.

    • Christian Christian

      Aber Gerne doch! Ist doch ein gepflegter und anregender Austausch. Die besten Geschichten schreibt doch das Leben. Und je länger man lebt, umso mehr kann man erzählen – wenn man sich noch daran erinnert 😉

      • Rolf Rolf

        Also an die Zicken meines ersten Autos erinnere ich mich noch deutlich besser als an jene der damaligen Freundin. Irgendwie auch bedenklich …..

        • Max Max

          Den Autos sieht man die Zicken nach 😉

          • Rolf Rolf

            Ich nicht, deshalb hatte ich um die 40 Autos, aber nicht so viele Freundinnen. 😉

          • Max Max

            mehr Freundinnen und du hättest dir wahrscheinlich keine 40 Autos leisten können 😉

  8. Rolf Rolf

    Wie kommst du jetzt darauf, dass „Dauerfrauen“ günstiger sind? 🙂

    Könnte man auch andersrum sehen: Hätte ich nicht so viel Zeit im Konfigurator verbraten, hätte ich mir mehr Freundinnen suchen können. 😉

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