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Neuheiten Januar 2026

Da geht noch mehr

Sicher die wichtigste Neuheit des noch jungen Jahres ist der Volvo EX60. Und da haben die Schweden nun wahrlich einen rausgehauen: 800-V-Architektur, klar, bis zu 370 kW Ladegeschwindigkeit, also etwa 350 Kilometer in zehn Minuten. Die gröbste Version, P12, hat 680 PS und 790 Nm maximales Drehmoment, einen 117-kWh-Akku, eine WLTP-Reichweite von 810 Kilometern. Das sind definitiv Ansagen, da kann auch die jüngste BMW-e-Generation nicht ganz mithalten. Was uns jetzt nicht so glücklich macht: der Preis. Aber wir gehen dann da noch in die Details.

2700 Teile hat die S-Klasse von Mercedes nach der MOPF neu. Besonders wegweisend: Der Stern ist nun beleuchtet (zumindest in China und den USA). Und es gibt beheizbare Gurten, endlich. Auf beides hat die Welt gewartet. Was die neue S-Klasse nicht kann: auf Level 3 autonom fahren, man will dann gleich auf Level 4. Irgendwann. Vielleicht versucht man es irgendwann auch wieder mit Strom.

Sicher die schärfste Neuheit des noch jungen Jahres ist der Donkervoort P24 RS: 600 PS, 780 Kilo. Mehr brauchen wir gar nicht zu schreiben.

Sicher die teuerste (oder auch unnötigste?) Neuheit des noch jungen Jahres ist die Bugatti F.K.P. Hommage, kein Veyron, sondern halt eine Verbeugung vor dem «Alten» (Ferdinand Karl Piëch), der den Veyron vor, äh, 20 Jahren ermöglicht hatte. Gehört ins Solitaire-Programm, also Einzelstück auf Bestellung.

Kia hat den Kopierer entdeckt. Alles, was die Koreaner neu auf den Markt bringen, sieht genau gleich aus, mal grösser, mal kleiner. Der Kia EV2 ist jetzt kleiner – und von hinten irgendwie, äh?

Spannendere Fahrzeuge haben wir im Archiv.

5 Kommentare

  1. marco marco

    @Peter Ruch: doch! Der Donkervoort kommt mit 5-Gang Schaltgetriebe!

  2. Alpscruiser Alpscruiser

    @Peter: wo wir gerade bei Neuheiten sind und wie diese journalistischen aufbereiteten werden – was sagst du zu dieser ASMR-Flut? Für mich das Petting des Automobiljournalismus. Nichts ist so sinnlos.

    Ich kenne niemanden der zum Händler geht und sagt: „entschuldigen Sie, haben Sie dieses schwarze SUV wo man so toll mit den Fingern aufs Lenkrad trommeln kann? Das hätte ich gerne!“

  3. Rolf Rolf

    Nun sieht der Volvo EX 60 schon irgendwie ganz gut aus, auch wenn die E-Modelle vorne (und der ES 90 insgesamt) sehr nach Polestar aussehen.

    Seltsam, wieder einmal, das Lenkrad.
    Das Rad wurde doch mal als rundes Ding erfunden? Aus gutem Grund.
    Unten abgeflacht ist bereits eine seltsame Mode, die nichts bringt außer Nachteilen beim Rangieren. Ich habe so etwas in einem Auto.
    Aber oben auch noch abgeflacht, was für ein Käse.

    Er sieht innen irgendwie sowieso anders aus, als seine Geschwister, was ich schade finde. Gerade dieser moderne, ja coole, Stil innen gefällt mir gut bei Volvo.

    Und halt wieder ein SUV.
    Wenn ich mit einem „normalen“ Auto fahre, dann kann ich kaum sicher eine Parklücke verlassen, weil sich links und rechts Blechtürme erheben und ich nichts sehe. Nein, tatsächlich habe ich ein Auto ohne 180 Grad Kamera hinten. Ärmlich, ich weiß.

    Was der Volvo wiegt mit einer 117er Batterie, will ich gar nicht wissen.

    Zum Abschluss noch etwas positives. Ich finde es schön, dass die Rücklichter wieder in der Volvo-Tradition seit dem 850 sind. Bei den 90ern ist hinten auch Polestar.

    • Max Max

      Unten abgeflachte Lenkräder sind sehr wohl sinnvoll, dann kommt der Boomer besser ins Auto. Oben auch sieht wegen Symmetrie besser aus.

      Aber die einfahrbaren aus den autonomen Konzeptautos gefallen noch besser!

      Mit Einkehr der elektrischen Lenkung könnte man auch progressive Lenkwirkung möglich machen, bis 45 Grad 1 zu 1, dann 1 zu 2.

      • Rolf Rolf

        Ein Geschäftspartner hatte mal einen BMW 6er (E63) mit V8 und einer der ersten „Direktlenkungen“. Eine Umdrehung in jede Richtung.
        Ich habe den mal gefahren. Man musste schon sehr konzentriert und minimalistisch lenken.
        Vorletztes Jahr hatte ich dann einen T-Roc gemietet. R-Line und ebenfalls so eine Lenkung. Auch nur zwei Umdrehungen insgesamt. Da war ich platt, muss ich gestehen. Der fuhr sich völlig normal und nur auf dem allerletzten Stück beim Rangieren hat er so eingeschlagen, dass man um die Hinterachse fahren konnte. Ich war damit 2600 km unterwegs und das Ding fuhr sich wirklich gut. Kaufen würde ich ihn aber nie.

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