Sonderaufgaben
Heute kann man ja auch ein paar Millionen aufwerfen und beim Centro Stile Ferrari sein ganz persönliches Einzelstück bestellen. Dann kriegt man aktuell die Krätze, auch als CZ26 bezeichnet, etwas vom Furchtbarsten, was wir in den vergangenen Jahren gesehen haben (und anscheinend: 6 Millionen teuer). Der Scherz ist allerdings schon deutlich älter, bei General Motors Styling konnte man, mit entsprechenden Beziehungen, schon Ende der 50er Jahre auf wohlwollende Behandlung durch die fest angestellten Designer vertrauen. Harlow Curtice, GM-Executive und ehemaliger Buick-Chef, wusste natürlich, an wen er sich zu wenden hatte (wir wissen allerdings nicht: war es noch Harley Earl oder schon Bill Mitchell?), als er sich 1960 seinen ganz einzigartigen Buick Electra 225 bestellte. Viel machten sie nicht, die Kollegen von der Styling-Abteilung, das Heck ist etwas anders, die Lufteinlässe seitlich sind rechteckig, es gibt ein einmaliges Buick-Emblem, innen wurde alles ein bisschen edler als ab der Stange. Besonders viel Spass hatte Curtice an seiner Sonderanfertigung trotzdem nicht, er verstarb schon 1962.


















Mehr seltene US-Cars haben wir unter: Numbers.


Also ich finde den CZ26 „Krätze“ nicht soooo schlimm. Da gibt es übleres. OK, die Felgen sehen etwas nach D&W aus, aber sonst ist es doch einfach ein weiteres teures hässliches supercar.
ahja, den Buick finde ich aber hübsch 🙂
die Front ist doch furchterregend…
Na jaaaa, ein bissel Horst Tappert. „Der mit den Tränensäcken ermittelt“.
Da aber alles so viel ge(oder ver)formtes Blech ist, fällts nicht so auf.
Unglaublich, wieviel Armatur man aus einem Tacho und einer Zeituhr machen kann.
Schrecklich.
Der Ferrari und der Buick.
Gut, daß beides Einzelstücke sind.
Bei dem Buick wusste aber jemand genau was er tat.
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Was hinzuzufügen und was wegzulassen.
Das Zweite ist ja heut‘ so unmodern.
Und es entsteht demolierend rasch Demodierendes.
In Nomenklatur wie Form. -> Audi, etc…