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Maserati Sebring

In Memoriam

Einen Fahrbericht des Maserati 3500 GT Vignale Spyder hatten wir ja schon (und wir werden dann noch weitere Varianten des 3500 GT präsentieren). Ab 1962 gab es dazu noch den 3500 GTI S, der war etwas höher positioniert als der 3500 GT (und deutlich unter dem 5000 GT). Das war nötig geworden, weil Maserati vor allem auf dem amerikanischen Markt gegen den DB4 von Aston Martin kaum mehr einen Stich tat. Ab 1964 wurde der 3500 GTI S dann Sebring genannt, dies in Erinnerung an den legendären Doppelsieg beim 12-Stunden-Rennen in Sebring im Jahr 1957.

Der Sebring basierte auf dem noch einmal um 10 Zentimeter verkürzten Chassis des 3500 GT Spyder. Sprich: er verfügte weiterhin über die nicht mehr wirklich zeitgemässe hintere Starrachse. Von 1962 bis 1966 gab es den 3,5-Liter-Reihensechser, ab 1964 bis 1967 alternativ dazu einen 3,7-Liter (mit 245 anstatt 235 PS, das hier gezeigte Fahrzeug ist solch ein Sebring 3700). Von 1966 bis 1969 war dann schliesslich die 4-Liter-Variante eingebaut, mit 255 PS. Die Karosse wurde bei Vignale gefertigt. Es heisst, Alfredo Vignale persönlich habe sie entworfen; andere Quellen glauben zu wissen, dass es Giovanni Michelotti gewesen sei, der die Entwürfe dazu gezeichnet habe. Von der ersten Serie wurden 348 Stück gebaut, von der zweiten dann noch 243 Exemplare.

Mehr Maserati haben wir in unserem Archiv.

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