Zurück zum Content

«Porsche» Type 64

Verzählt

Er war das grosse Ereignis bei der RM-Sotheby’s-Auktion am vergangenen Wochenende in Monterey, der «Porsche» Type 64 aus dem Jahre 1939, der Grossvater aller Porsche (obwohl er erst nachträglich als Porsche bezeichnet wurde), der einzige Überlebende von wahrscheinlich drei Exemplaren. Erwartet worden waren mindestens 20 Millionen Dollar, der Hype war im Vorfeld schon riesig (obwohl es sein 1-Liter-Motörchen auf maximal 40 PS bringt), die Geschichte von Porsche wurde allerorten wieder einmal neu geschrieben (wir haben auch eine Version, siehe: hier). Und dann war alles ein ganz grosses Missverständnis. Nicht der Wagen selber, der ist auf jeden Fall einwandfrei, seine Geschichte ist bestens dokumentiert, doch RM Sotheby’s hatte ein internes Kommunikationsproblem. Als der «Marktschreier» 13 Millionen aufrief, erschienen auf dem Bildschirm hinter ihm: 30 Millionen. Bei 14 (fourteen) waren es 40 (forty), bei 17 Millionen dann 70. Und auch wenn RM Sotheby’s sofort klar stellte, dass es sich bei der Anzeige auf dem Bildschirm um einen Fehler handelte, so kam doch grosse Unruhe auf unter den Bietern. Und bei 17 Millionen war dann auch schon Schluss, wohl deutlich unter den Erwartungen des Einlieferers, denn ein Zuschlag erfolgte nicht. Er wäre also noch zu haben, der Porsche, der erst nachträglich zum Grossvater aller Porsche wurde…

Mehr Porsche haben wir in unserem Archiv.

Gib als erster einen Kommentar ab

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.