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Neu: Alfa Romeo Giulia SWB Zagato

Leider nein

Oh ja, wir würden noch so gerne ein Coupé sehen der aktuellen Giulia von Alfa Romeo. Und wenn es dann auch noch mit dem Antrieb und dem Fahrwerk aus dem GTA/GTAm kommen würde, welch Sonnenschein könnte das sein. Zagato hat das nun gemacht – und wie so oft bei den Umbauten der Mailänder der letzten Jahren sind wir alles andere als glücklich. Ja, da gibt es schon Schokoladenseiten, direkt von vorne, tief unten, das passt. Mit dem Heck können wir auch noch so ein bisschen anfreunden (TZ!), doch die Seitenansicht ist der Graus, der Vorderwagen ist viel zu lang, der vordere Überhang sieht aus wie aufgepappt, der Dachbuckel ist alles andere als elegant, überhaupt stimmen die Harmonien wieder einmal gar nicht.

Dabei waren die Voraussetzungen doch so gut. Eine der wenigen Giulia QV mit dem manuellen 6-Gang-Getriebe wurde mit ein paar GTAm-Teilen aufgepeppt und dann im Radstand verkürzt (deshalb SWB). Darauf zeichnete dann Nori Harada, Vice President Design bei Zagato, eine Coupé-Form mit den typischen «Double Bubble»-Höckern und einem Heck, das an die ersten «Codatronca» von 1961 (Spada!) erinnern soll. Das ist in den Ansätzen nicht schlecht, aber irgendwie hat man dann das Gefühl, dass Harada zu viele weitere Retro-Zitate einbauen wollte, auch noch einen S.Z. von 1990 sowie die TZ3 Corsa/Stradale von 2010/11. Und am Schluss sieht es vorne aus wie ein verunglückter BMW Z4 mit dem Heck eines Hyundai Coupé nach einem Auffahrunfall.

Ein deutscher Kunde hat die Alfa Romeo Giulia SWB Zagato schon gekauft. Für alle anderen bleibt die Hoffnung, dass es vielleicht irgendwann wieder ein schönes Coupé von Alfa Romeo geben wird. Ein paar sehr schöne Beispiele haben wir in unserem Archiv.

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