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radical zero: Aehra – der Innenraum

Der Mehrwert

Oft haben wir es schon angesprochen: Nicht alle Hersteller von e-Fahrzeugen nutzen die neuen Möglichkeiten, die ihnen die sehr flach bauende Stromer-Plattformen bieten, wirklich aus. Das Raumangebot bleibt teilweise dürftig, die Innenraum-Gestaltung oft öd. Der italienische Newcomer Aehra tritt nun an, das zu ändern: die ersten Bilder des Interieurs des zukünftigen SUV zeigen Erfreuliches.

Da ist einerseits die Bildschirm-Wand. Wenn sich das SUV im Fahrmodus befindet, befindet sich der Bildschirm in einer niedrigeren Position, um nur die relevanten Informationen anzuzeigen, die der Fahrer benötigt, wie zum Beispiel Geschwindigkeit, Reichweite, Heizungs- und Lüftungseinstellungen und Navigationsanweisungen. Die beiden äusseren Bereiche des Bildschirms dienen als virtuelle Aussenspiegel, die hochauflösende Bilder von zwei vorderen Seitenkameras übertragen. Wenn das Fahrzeug hingegen geparkt ist, können die Insassen den grossen Bildschirm nach oben ausfahren und ihren Aehra in ein Heimkino oder eine Büroumgebung verwandeln. Dies sei eine direkte Folge der Änderungen, die die Italiener an der Form seines ersten Modells vorgenommen haben, denn bei herkömmlichen Fahrzeuglayouts erlauben es die Innenabmessungen den Fahrgästen in der ersten Reihe nicht, einen derart flexiblen und grossflächigen HMI-Bildschirm zu bedienen, da er zu nahe an ihren Augen sitzen würde.

Das Ergebnis ist ein echter Arbeitsplatz oder eine Lounge für die Passagiere in der ersten Reihe, mit einer ähnlichen Anordnung, wie sie die Menschen im Büro oder zu Hause gewohnt sind. Dieser Ansatz wird durch die hochwertigen Vorder- und Rücksitze des Aehra noch verbessert. Ästhetisch erinnern die Sitze an Sonderanfertigungen für Supersportwagen – vor allem aber ermöglichen sie, auch dank drei Meter Radstand, ein neuartiges Raumgefühl. Die Inspiration für das geringe Gewicht, die hohe Festigkeit und den optimalen Komfort der Sitze stammt aus der Luftfahrtindustrie. Sieht doch gut aus, oder?

Mehr Strom: zero. Alles andere: Archiv.

1 kommentar

  1. Hallo zusammen,
    ehrlich gesagt sind mir das zu viele Bildschirme. Klar sieht das gut aus und klar kann man so gut Filme schauen oder seine Arbeit unterwegs erledigen sofern man den Laptop andocken kann.
    Aber wer bezahlt die ganzen Bildschirme? Und vor allem wie lange halten die denn?
    Kann man die nach 5, 10 oder 20 Jahren noch reparieren?
    Ich glaube nicht dass jeder Hersteller die Platinen und den Bildschirm dazu an Lager haben werden!
    Schöne neu Zukunft die nicht für die Zukunft hält!

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