Schaumermal
Audi Nuvolari






Natürlich zaubert Audi nicht einfach so einen Supersportwagen aus dem Hut, das können sie nicht in Ingolstadt. Aber sie haben ja noch Lamborghini, dann nimmt man halt einfach einen Temerario, also ein PHEV, tunt die Chips auf 1001 PS Systemleistung, stülpt ihm ein neues Kleid über. Damit will man dann auch gleich noch die neue Designsprache zeigen – und da kann man dann schon ein bisschen Angst kriegen, diese extreme Aggressivität, hoppla, man würde sich das vielleicht mehr so von Lamborghini wünschen? 499 Stück für je rund 600’000 Euro soll es geben, Auslieferung schon 2027. Ach ja, Tazio Nuvolari (1892-1953): Der fuhr genau sieben Rennen für Auto Union, gewann mit dem Typ D 1938 den Grossen Preis von Italien. Man bringt ihn aber wohl deutlich mehr mit Alfa Romeo in Verbindung als mit Audi.
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AC Cobra GT Coupé

Wir waren da ja von Anfang an dabei, 2022, als AC Cars seine neue Cobra vorstellte. Und haben das seither ein bisschen mitverfolgt, sagen wir mal: aus einer gewissen Distanz. Es kommen uns auch Gerüchte zu Ohren, die, wie sollen wir das nun ausdrücken, gewisse Zweifel aufkommen lassen. Nun ergreifen die Engländer, die ja Schweizer sind, die Flucht nach vorne – und präsentieren die Coupé-Version. Ja, gab es früher schon, A98 genannt, ein Einzelstück. Das neue Ding ist selbstverständlich deutlich feister, fast 1600 Kilo, kann aber auch mit bis 710 PS aus einem 5-Liter-Ford-Coyote-Motor bestellt werden. Die Basis mit 434 PS soll ab 315’000 Dollar kosten. Schaumermal…


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Mehr Neuheiten haben wir im Archiv.


Cooles Auto. Gab es mal in schlank als Wiesmann.
1600kilo?
Wenn Schweiz, vermute ich 300 Kilo Gold im Boden..
is eh wursch.
Das ganze wird immer uninteressanter..
Ich guck 2027 wieder mal rein 🙂
Lieber Herr Ruch, wie kommen Sie darauf, dass Audi keine Supersportwagen kann?
Seit dem Gallardo beweisen sie, dass sie es können. Da stecken Audi-Technik und Qualität drin und auch so einiges Design, gerade innen.
Im Prinzip gut für Lamborghini, auch wenn sich die grundsätzliche Formensprache seit dem Countach nicht wirklich geändert hat.
Neu ist die Idee, aus einem Lambo einen Audi zu machen seit dem R8 auch nicht.
Und der 10 Zylinder wurde ebenfalls in Audis, sogar in Kombis, verwendet.
Der Nuvolari sieht schon sehr brutal aus, aber irgendwie kann man die Form noch verstehen, was mir bei vielen anderen Supersportwagen abgeht.
Ja, ein bisschen Lambo, ein bisschen Bugatti, aber, vielleicht werde ich dafür wieder beschimpft und muss ins Seminar, gar nicht so schlecht.
Innen eckig und sachlich und höchstwertig, hat was. Und ich bin beileibe kein Audi-Fan.
Der Sinn darin, wenn ein kleines Unternehmen von einem großen übernommen wird, liegt in Synergien. Also der Nutzung gemeinsamer Stärken. Beim Großen liegen die Stärken in Kapital, Entwicklungskapazitäten, modernen Fertigungsanlagen und Wissen um Qualitätskontrollen. Beim Kleinen ist oft das Besondere zu finden, aber halt oft in Bastelarbeit.
Insofern verstehe ich die Kritik am „Ford V12“ des Aston DB9 überhaupt nicht.
Dieser Motor wurde in keinem einzigen Ford verwendet, man hat lediglich die Synergien genutzt, in diesem Fall auch den besseren Produktionsstandort.