Wenn weniger plötzlich mehr kostet als mehr.
1993 baute Porsche ein Cabriolet für Menschen, die eigentlich gar kein Cabriolet wollten. Weniger Komfort, weniger Dämmung, Schalensitze, tiefes Fahrwerk. Clubsport eben. Nur ohne Dach. Der Vorstand fand das keine besonders gute Idee. Heute baut Porsche mit dem 911 GT3 S/C genau solche Autos. Manchmal braucht eine gute Idee einfach 30 Jahre.
Es gibt Autos, bei denen man nach fünf Minuten versteht, warum sie nie gebaut wurden.
Und es gibt diesen Porsche: Ein 968 CS Cabriolet. Ein Einzelstück. Rot. Handschalter. Schalensitze. Tiefergelegt. Wenig Dämmung. Vier mächtige Zylinder. Und kein Dach.

Wir können es kurz machen: Die hätten das bauen sollen. Vielleicht nicht zehntausend Stück. Vielleicht auch keine tausend. Aber ein paar hundert wären schon gegangen. Heute würden sie bei irgendeiner Auktion für vollkommen bescheuerte Beträge gehandelt, Besitzer würden in Internetforen darüber diskutieren, ob die Schrauben des Verdeckkastens noch den korrekten gelben Zinküberzug haben und Porsche hätte längst ein 600-seitiges Buch dazu herausgegeben.
Stattdessen gibt es genau diesen einen, der da gerade vor uns steht.
Vier Zylinder. Drei Liter. Fertig.
Schon der normale 968 ist heute interessanter, als es seine lange Zeit eher mässige Reputation vermuten lässt. Es war das Ende der Transaxle-Geschichte bei Porsche. Motor vorne, Getriebe hinten. Dazwischen viel Auto und eine ziemlich ausgewogene Gewichtsverteilung. Der 968 war der Enkel des 924, aber ein sehr erwachsener Enkel. Breit, sauber, technisch ausgereift. Vielleicht etwas zu vernünftig für einen Porsche.
Dann kam der Clubsport.



Porsche nahm Dinge heraus, die man nicht unbedingt zum Fahren braucht. Rücksitze. Elektrische Fensterheber. Zentralverriegelung. Dämmmaterial. Rund 50 Kilogramm verschwanden. Dazu kamen 20 Millimeter weniger Bodenfreiheit, 17-Zoll-Cup-Räder und jene Schalensitze, die man auch aus dem 964 Carrera RS kennt.
Das Interessante sitzt allerdings vorne. Vier Zylinder. Drei Liter Hubraum. Heute würde irgendein Entwicklungsingenieur für drei Liter Hubraum wahrscheinlich mindestens sechs Zylinder beantragen und zur Sicherheit noch zwei Turbolader. Porsche machte vier Brennräume daraus. Das Ergebnis: 240 PS, 305 Newtonmeter. Klingt heute nach gehobenem Mietwagen. Fühlt sich aber überhaupt nicht danach an.

Man dreht den Schlüssel und vorne beginnt etwas zu arbeiten. Nicht zu performen. Nicht zu inszenieren. Zu arbeiten. Der grosse Vierzylinder klingt ein wenig so, als wären im Motorraum mehrere schwere Gegenstände gleichzeitig in Bewegung geraten. Es brummt, pocht, saugt. Man hört die Mechanik. Herrlich. Drei Liter auf vier Zylinder verteilt sind eben keine Feinmechanik. Es ist eher so ein bisschen Landmaschinenbau mit Hochschulabschluss.
Und dann fehlt auch noch das Dach
Nun hätte Porsche diesen Clubsport einfach nur als Coupé verkaufen können. Tat man auch. 1538 Mal. Doch irgendwann kam offenbar jemand in Weissach auf die Frage: Was passiert eigentlich, wenn wir all diesen Unfug in ein Cabriolet stecken?

Die korrekte Antwort lautet natürlich: Man macht die ganze schöne Gewichtsersparnis wieder kaputt. Denn ein Cabriolet braucht Verstärkungen. Das offene 968-Chassis schleppte ungefähr 70 Kilogramm zusätzlich mit sich herum. Man entfernte also Komfort, um Gewicht zu sparen, und sägte anschliessend das Dach ab, wodurch das Gewicht wieder stieg. Ingenieurstechnisch ist das ungefähr so logisch wie Diät-Cola zum Schweinebraten.
Und trotzdem funktioniert es. Vielleicht sogar gerade deshalb.
Keine Taste für Sport
Die Lenkung ist wunderbar unspektakulär. Sie hat nicht dieses künstliche Gewicht moderner Sportwagen, mit dem dem Fahrer schon beim Ausparken mitgeteilt werden soll, dass er sich hier in etwas ganz besonders Dynamischem befindet.

Stattdessen: Man lenkt. Das Auto lenkt. Eine erstaunlich gute Idee. Und es geht fein weiter: Vorne sitzt zwar dieser grosse Motor, hinten aber das Getriebe. Der 968 fühlt sich deshalb nicht kopflastig an. Er geht sauber in die Kurve, bleibt lange neutral, lässt sich sehr genau platzieren. Keine Nervosität, kein Theater. Das Fahrwerk ist straff, aber nicht idiotisch hart. Auch das war einmal möglich. Und natürlich gibt es keine Fahrmodi. Kein Normal. Kein Sport. Kein Sport Plus. Kein Individual. Keine fünf kleinen Symbole, mit denen man entscheiden kann, ob Gasannahme, Dämpfer, Auspuff und Lenkung heute bitte jeweils unterschiedlich sportlich sein sollen.

Der 968 hat einen Motor, ein Getriebe und drei Pedale. Damit muss man irgendwie zurechtkommen. Erstaunlicherweise gelingt das.
240 PS sind gar nicht so wenig
Der nächste Aha-Moment betrifft die Leistung. 240 PS sind wie gesagt nur mehr Mittelklasse dieser Tage. Jeder Softturbo föhnt mehr Pferde in die Brennräume und jeder halbwegs engagierte elektrische Familien-SUV kann einen 968 heute an der Ampel erledigen. Das ist aber vollkommen egal. Denn beim Porsche passiert zwischen zwei Kurven etwas.
Man muss fahren. Bremsen. Kupplung. Gang runter. Einlenken. Warten. Gas. Nächster Gang.

Das klingt banal, wir predigen das mittlerweile bei jeder Klassikerausfahrt. Aber es ist einfach so. Dazu kommt, dass der der Dreiliter wunderbar fein am Gas hängt, nicht zwingend feinnervig, im Gegenteil, eher mit einer mächtigen Schwere, mit ordentlich Kraft in der Mitte. Man muss ihn deshalb nicht permanent bis an den roten Bereich prügeln. Seine 305 Newtonmeter stehen dank der erstmalig montierten Nockenwellenverstellung schon ab der Drehzahlmitte bereit und so schiebt er eher, als dass er explodiert.



Und während man ihn dann so bullig ziehen lässt, bleibt Zeit für die Frage, ob vielleicht genau dort das Missverständnis unserer Zeit liegt. Ein Sportwagen muss nicht ständig beweisen, dass er schneller ist als der Fahrer. Manchmal wäre es ganz angenehm, wenn der Fahrer wieder etwas mehr zu tun hätte. Im 968 hat er das. Und im Cabriolet kommt noch etwas hinzu: Man hört alles. Motor. Ansaugung. Reifen. Wind. Keine künstlich verstärkte Soundkulisse aus strategisch positionierten Lautsprechern. Kein komponiertes Brabbeln beim Gaswegnehmen. Nur die Maschine. Und das Wetter.
Clubsport und Cabriolet? Natürlich.
Genau hier wird die Geschichte interessant. Denn Anfang der Neunziger war die Sache für Porsche offensichtlich klar: Ein 968 Clubsport ist ein ernsthaftes Auto. Ein 968 Clubsport Cabriolet nicht.
Das Cabriolet war für Sonne, Côte d’Azur und Leute mit Pullover über den Schultern. Clubsport war für den Kleinen Kurs in Hockenheim am Samstag. Beides zusammen passte nicht. Heute wissen wir: Natürlich passt es zusammen. Der Fehler lag nicht beim Auto. Der Fehler lag in der Definition.

Denn niemand behauptet, dass ein offener Sportwagen auf der Rennstrecke schneller sein muss als das entsprechende Coupé. Er muss nur mehr bieten. Mehr Nähe. Mehr Drama. Oder nennen wir es einfach: mehr Emotion. Aber dafür hat Porsche damals augenscheinlich noch keine Powerpoint-Folie gehabt.
Dann kam der Boxster
Ganz falsch lag der Vorstand natürlich trotzdem nicht. Porsche ging es Anfang der Neunziger nicht besonders gut. Der 968 war kein grosser Verkaufserfolg. Noch ein Nischenmodell für wenige Verrückte war vermutlich nicht exakt das, was die Finanzabteilung verlangte.



Vor allem arbeitete Porsche längst am nächsten offenen Auto: 1993 stand die Boxster-Studie auf der Messe. Und damit war ziemlich klar, wohin die Reise gehen sollte. Ein offener Porsche unterhalb des 911 sollte künftig nicht ein Derivat des 968 sein, sondern ein eigenes Modell. Das war strategisch richtig. Der Boxster wurde wichtig. Sehr wichtig sogar. Und das 968 CS Cabriolet verschwand, ohne dass es die Öffentlichkeit je zu Gesicht bekam.
33 Jahre später
Und jetzt wird es lustig. Schauen wir uns einmal an, was Porsche heute besonders gerne baut: Autos mit möglichst viel Motorsport, möglichst wenig Vernunft und möglichst unmittelbarem Fahrerlebnis. Der GT3 S/C kombiniert den frei saugenden Vierliter mit Handschaltung, GT3-Fahrwerk und offenem Dach. Mit anderen Worten: Clubsport Cabriolet.
Heute ist es also keine absurde Idee mehr. Heute ist es ein Geschäftsmodell.



Damals galt das als Widerspruch. Heute nennt man es wahrscheinlich Experience.
Vielleicht war 1993 einfach zu früh
Nach ein paar Kilometern ist deshalb ziemlich klar, was dieses Auto besonders macht. Nicht seine Seltenheit. Nicht seine Geschichte. Nicht einmal die Tatsache, dass es nur dieses eine Exemplar gibt. Sondern dass es einfach funktioniert. Der 968 CS Cabriolet fährt sich nicht wie ein schlechter Kompromiss aus Clubsport und Cabriolet. Er fährt sich wie ein sehr guter Sportwagen, bei dem zufällig das Dach fehlt.

Vielleicht ist er ein bisschen schwerer als das Coupé. Na und? Wer Rundenzeiten sammeln will, nimmt das Coupé. Wer Erinnerungen sammeln will, nimmt dieses hier.
Wir bedanken uns bei Fabian Mechtel für diesen Text. Mehr Porsche haben wir im Archiv.


Wow, wo kommt der den jetzt auf einmal her?
Vor nun fast 20 Jahren habe ich mich für die Recherche über mein Buch zum Porsche 968 intensiv durch das Porsche Archiv arbeiten dürfen … und bin trotzdem nicht an diesem Exemplar vorbeigekommen.
Schade, den hätte ich mir gerne näher angesehen und ihm auch eine Rubrik gewidmet.
Aber trotzdem toll, dass nach all den Jahren doch mal wieder etwas Neues über dieses faszinierende Auto gefunden wurde.
Kompliment an den Autor. Ein wunderschöner Text über einen spannenden Transaxle-Exoten. Solche Geschichten bekommt man nur hier zu lesen!
So sollen Stoßstangen aussehen, aus einem Guss.
Nicht das Gekröse von heute aus 50 Dekoteilen, ätzendem schwarzen Glänzplastik mit gefaktem Auspuff sogar bei BEVs
Man fährt Transaxel-Autos!
Exoten sind sie keine.
Exoten sind jene, die nur lesen .. falls sie dessen mächtig sind.
Wenn.. ( ein 2026 fast unwahrscheinlicher Fall) die Srassen leer
sind, am besten ist der Mittwoch so um 14h.. ( die LKW die Montags
rauf eiern Donnerstags wieder runter.. über all. leider..und dann noch
Dacia-leichen, Elektro-SUV-leichen, Tesla-fernlenk-leichen, etz..)
wenn also der Tag und das Wetter passt, sagen wir es ist anfange
September, dann wird der 968 CS raus geholt.
Und man fährt mit dem weichen 4 Zylinder 3 Liter , im 3ten und 4ten runter
nach Italien. Die alte Kanaltalstrasse ( die Autostrade ist seit 2026 eine digital
auf tausenstel Sekunde genaue GESTAPO MESS STRECKE.. dh plus 1km drüber
und du hast Geldsorgen.. Die Zeit als man die mit dem ALFA GTV 3.0, den gibt es
auch, steht neben dem Porsche, oder 2008 mit dem Maserati GT 43er da runter
ist und von Tolmezzo bis Udine Süd 16 Minuten genossen hat, sind vorbei..
egal. Bald gehen wir alle zu fuss und die digitale KI Krankenschwester rät den Leuten, die es freudig aufnehmen, ihren Enddarm nun zu entleeren weil das
SOLIENT GREEN wirkt..) mit Verve runter bis zum Töpfergeschäft vor Udine und geht dan hinten rauf auf die Magistrale nach Triest..
das war einmal.
Heute is der Porsche manchmal am Nürburring.
falls
der
mal leer ist ( spolier : hintrote Holländer.. wenns net in den Bergen mit dem
Wohnmobil aber jede Bergstrasse verstopfen, diese Trotteln– sollen den
Lieben Zug nehmen oder das Rad.. aber nicht auf den Strassen..)
Urlauber Touristen Massentourismuss TERRORISMUSS.. lg
Herr Schubermann,
ich gehe jetzt ein wenig vom Porsche weg, muss aber das mit der „Gestapomessstrecke“ kommentieren.
Sie meinen das Safety Tutor System, dass die Geschwindigkeit über eine festgelegte Strecke misst = GESTAPO MESS STRECKE
Wer vom System erfasst wird, muss mit empfindlichen Strafen rechnen, die auch konsequent an Fahrzeughalter im Ausland (z.B. Deutschland, Österreich) zugestellt werden. Die Höhe der Bußgelder („la multa“) ist stark gestaffelt:
Bis 10 km/h zu schnell: Ab ca. 42 €
10 bis 40 km/h zu schnell: Ab ca. 173 € (plus Punkteabzug in Italien)
Über 60 km/h zu schnell: Ab ca. 845 € (plus Fahrverbot in Italien)
5% Tolernz werden berücksichtigt.
Es bringt also nix, kurz vorm Blitzer zu bremsen und dann wieder anzugasen.
Die Logik in Italien ist halt eine Andere als in Deutschland. Wer sich einen entsprechenden Boliden leisten kann, kann auch eine entsprechende Strafe bezahlen und wer grob fahrlässig unterwegs ist (Alkohol+Gescheindigkeit), dem wird das Auto konfisziert (= zu Fuß gehen, Gerichts-und Anwaltskosten). Kann der Sünder dann doch nicht zahlen, wird das Auto zur Deckung der Strafe und Kosten versteigert…
Wer also meint, mit mehr als 40 km/h schneller (sind dann 170 km/h) unterwegs sein zu müssen, hat die Kontrolle über seinen Geldbeutel verloren.
Wegen 10km/h zu schnell habe ich noch nie gehört, dass da ein Verfahren eingeleitet wurde. Auch bis 30 km/h zu schnell kenne ich keinen Fall. Ich kann mir aber vorstellen, dass die Italienische Polizei darüber ekelhaft und giftig wird. Das war aber auch in der „guten, alten Zeit, als Männer aus Stahl auf Schiffen aus Holz kämpten“, schon so.
Ich bin in der Regel meistens recht zügig unterwegs, halte mich aber in Deutschland immer so einigermaßen an die Tempolimits.
Im Ausland ist das völlig anders.
Dort bin ich Gast und als solcher respektiere ich die Gesetze sehr genau, fahre exakt so schnell, wie es erlaubt ist und verhalte mich genau so, wie ich es von meinen Gästen erwarte.
Was auf Österreichischen und Italienischen Autobahnen oftmals dazu führt, daß Einheimische nur zu gerne meinen Wagen anschieben würden, wenn ich in einem Überholvorgang bin, was mir allerdings egal ist, denn die geltenden Bestimmungen wurden von Regierungen erlassen, die demokratisch gewählt wurden.
Wenn ich zu langsam bin, dann sollen diese Menschen gefälligst eine andere Regierung wählen, die andere Geschwindigkeiten zulässt.
Bis dahin fahre ich exakt so schnell, wie ich darf, alles andere empfinde ich als unhöflich!
Einheimische blockieren ist genauso eklig. 😉
Wenn ich so an die Belgier nahe ihrer Grenze auf der deutschen AB denke …..
LKW fährt 90, Belgier fährt 90,5, ich komme mit 240 an, Belgier blinkt und fährt gnadenlos nach links. Nicht nur einmal. Dann wurde es mir zu gefährlich und ich bin langsamer gefahren.
In Italien habe ich mich einfach immer an einen Einheimischen gehängt, der wusste wo die Blitzer sind und dann gings meist so mit 160/170 dahin.
Damit ist ja jetzt wohl auch Schluss.
PS: In Schweden wird ja sehr korrekt gefahren, wochentags, habe ich dann auch so gemacht.
Auf der Rückfahrt am Sonntag, Autobahn Göteborg nach Malmö waren es häufig 130, Tempomat bei 140 eingerastet und ich wurde permanent mit hoher Geschwindigkeit überholt. Die Schweden sind wohl so sozial, dass die Polizei am Sonntag frei hat.
PPS: Doch, ich sehe den Unterschied zu meinen Belgiern.
Ich passe mich immer den Gegebenheiten an und wenn diese, wie ehemals in Italien, ein wenig lässiger ausgelegt werden, dann integriere ich mich ins Volk.
Was ist nur aus meinem Italien geworden?
Permanente Geschwindigkeitsüberwachung, pünktliche schnelle Eisenbahn, eine neue Brücke in acht Monaten gebaut ………… furchtbar, das ist ja wie früher in Deutschland.
Heute wird seit nahezu 30 Jahren geplant, die Köhlbrandbrücke abzureissen und eine Bauzeit von 40 Jahren (zusätzlich) für die neue ist dann gar nicht unrealistisch.
Sind wir jetzt die lässigen?
Nun ist offen zu fahren immer eine feine Sache.
Ob man nun über einen Alpenpass mit drei Meter hohen Schneewänden links und rechts fährt, an einer Küstenstraße cruist oder sogar eine längere Autobahnetappe mit nicht zu hohem Tempo fährt.
Besonders ist es aber auf einer leeren kurvigen Strecke mit einem Sport(lichen) Cabrio.
Formel 1 Feeling für Arme. 😉
Sie haben so Recht, lieber Rolf!
Es hat zwar gar nichts mit dem beschriebenen Porsche zu tun, aber gestern gegen 18.00 Uhr im offenen Saab Cabrio zügig, aber nicht hektisch durch das schon herbstlich-goldene Abendlicht von Alveslohe über die Landstraßen nach Travemünde zu fahren, das war ein besonderer Genuß, dazu Händel und Scarlatti zu hören und das Wissen um die Endlichkeit des Sommers.
Ein Leben ohne Cabrio ist vorstellbar, aber irgendwie auch ziemlich öd!
Ja, war vielleicht ein wenig um die Ecke gedacht von mir. Der Bezug war, dass Porsche den Wagen nicht gebaut hat, ein Cabrio aber immer geht und dieses durchaus als Sportwagen ausgelegt sein kann.
Wir hören dabei gern die italienischen Chansoniers, Paolo Conte, Lucio Dalla, Ivano Fossati und wenn Luca Carboni dann sein „Mare, Mare“ singt, dann versetzt einen das von Nord- und Ostsee umgehend ans Mittelmeer.
(Kleine Andekdote hierzu: Der Refrain setzt erst recht spät ein und bei einer Fahrt in Italien geschah dies haargenau in dem Moment, in dem erstmalig das Meer im Blick auftauchte.)
Bert Schubermann…
spricht hier nicht der sattsam bekannte Airbuspilot aus Griechenland?
Ich bin mir nicht sicher, wenn Sie es nicht sind, entschuldige ich mich schon jetzt.
Aber Ihre Rechtschreibung steht der des oben genannten an Originalität in nichts nach,
Kompliment!
Ansonsten: Ein großartiger Artikel zu einem Porsche von dem ich erst heute erfahren habe, dass es ihn überhaupt gibt
Ich habe das Design des 968 nie verstanden!
Aus dem straffen 944, der mit seinem sexy Hüftspeck den 924 Carrera GT zitierte, wurde ein irgendwie aufgedunsenes, völlig ungelenkes Auto mit den doofen Glupschaugen des 928.
Besonders schlimm sahen die Clubsport-Modelle mit den wagenfarbigen Felgen aus!
Vom ästhetischen abgesehen:
Fahren tut sich das Auto natürlich grandios, ist ja schließlich ein Porsche – Excellence was expected!
…keine Feinmechanik. Es ist eher so ein bisschen Landmaschinenbau mit Hochschulabschluss.
You made my day, danke Herr Mechtel!