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Porsche 959 Paris-Dakar

Testwagen

Damals, in den 80er Jahren, da war die Paris-Dakar noch: grob. Keine zentimetergenauen Navis und zwei Dutzend Vorfahrer, sondern jede Menge: Wüste. 1986 pflügte drei Porsche 959 durch den afrikanischen Sand, schafften den 1., 2. und 6. Rang – und danach war alles anders, High-Tech dominierte die vormals schwierigste Rallye der Welt. Ein Jahr zuvor waren die Stuttgarter zum ersten Mal mit den 959 angetreten, das Gerät hatte auch schon Allrad-Antrieb und manche andere technische Leckerbissen aus dem Serien-Modell (siehe unsere Story zum 959), wurde aber noch von einem konventionellen 3,2-Liter-Boxer angetrieben. Es war dem Abenteuer kein Glück beschieden, alle drei Porsche schieden 1985 aus.

Eines dieser drei Fahrzeuge kommt im Herbst bei RM Sotheby’s unter den Hammer, die Chassis-Nummer #010015, mit der damals René Metge und Dominique Lemoyne angetreten waren. Auch wenn der Wagen keinen grossen Sieg vorzuweisen hat und auch technisch noch nicht ganz auf der Höhe der erfolgreichen Paris-Dakar-Porsche war, so ist es doch ein netter Testwagen, der den Weg zum Erfolg bereitete. Der Schätzpreis von 2,5 Millionen Dollar für einen «Testwagen» scheint uns allerdings etwas astronomisch. Aber wenn man einen grösseren Wald besitzt, dann dürfte dies Ding ziemlich viel Spass machen.

Mehr Porsche haben wir in unserem Archiv.

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