Zurück zum Content

Newsletter 14/2026

Rückblick

So ganz neutral, total objektiv beurteile ich (neue) Automobile selten, ja, ich erlaube mir eine eigene Meinung, eine Einschätzung (auch im Konkurrenzumfeld), dies auch aus der Erfahrung von vier Jahrzehnten in unterdessen Tausenden unterschiedlicher Automobile. Ich muss zudem zugeben, dass mich Gerätschaften wie ein neuer Toyota RAV4 oder Mercedes GLE nun wahrlich nicht mehr hinter dem Ofen hervorlocken, optisch sowieso nicht, technologisch dafür gar nicht, da bin ich froh, dass ich keinerlei «Informationspflicht» habe (wie manche Hersteller/Importeure weiterhin das Gefühl haben). Dann und wann aber hab ich weiterhin richtig Freude an einer Modell-Neuheit, im aktuellen Fall am rein elektrischen Renault Twingo. Ja, der Akku ist klein, die Reichweite folglich gering, doch das doch völlig egal: Für die meisten wird es genau so passen. Oder könnte, mit etwas Planung, Nachdenken über das eigene Nutzerprofil, passend gemacht werden. Der kleine Franzose ist sehr sympathisch, sieht gut aus, bietet ausreichend Platz, kommt zu einem sehr fairen Preis. Und ist anscheinend auch noch extrem verbrauchsgünstig: Ein geschätzter Kollege kam bei seiner Testfahrt auf einen Verbrauch von 8,8 kWh/100 km. Das ist dann mehr als eine gute Ansage. Ich würde es dem Twingo wirklich wünschen, dass wir ihn ganz oft sehen auf unseren Strassen, er würde den Alltag ein bisschen fröhlicher, farbiger und folglich schöner machen.

radical zero: Fahrbericht Renault Twingo electric

Es war damit zu rechnen gewesen: Viele neue Freundinnen habe ich mir mit der letzten Print-Ausgabe, radical#6, nicht gemacht. China scheint weiterhin ein extrem rotes Tuch zu sein – und es wurden auch wieder einmal alle Klischees erfüllt: Kinderarbeit (Schwachsinn), Überwachungsstaat (wo nicht?), Menschenrechte (da gibt es definitiv grössere Baustellen), Subventionen (aber sie scheinen immerhin etwas gebracht zu haben, im Gegensatz zu, aber lassen wir das). Nein, manche Kommentare wollte ich nicht veröffentlich, auch nicht beantworten. Wieauchimmer, jetzt sind alle Stories auch online, vielleicht können sie helfen, ein paar Vorurteile abzubauen – oder bieten wenigstens ein gewisses Mass an Informationen:

radical#6 – der Inhalt

Dass aber auch in China nicht alles Gold ist, was so ein bisschen glänzt, das zeigt Fahrbericht zum BYD Atto 3 Evo. Nein, wahrlich kein schlechtes Automobil – aber halt völlig emotionsfrei (im Gegensatz zum Twingo). In dieser Geschichte gehen wir aber noch auf eine ganz andere «Problematik» ein.

radical zero: Fahrbericht BYD Atto 3 Evo

Eines Kommentars zu den USA muss ich mich (hier) enthalten. Doch da war halt auch immer schon diese, hmm, Liebe zu den US-Cars, die werde ich auch weiterhin pflegen. In Europa werden die Amis (genau wie die neuen Chinesen) oft belächelt, dabei: grossartige Sachen, sehr schöne Geschichten.

Numbers: Rambler Rebel, 1957

Numbers: Davis Divan

Numbers: Dodge Viper ACR 1:28

Numbers: Chevrolet SSR

Noch einer, bei dem manche(r) nur müde lächelt: Chrysler/Talbot Sunbeam. Das war nun wirklich keine Meisterleistung, technisch, die Basisversion musste mit gerade einmal 42 PS auskommen. Doch dann kam da noch Lotus mit ins Spiel – und Ende der Saison 1981 holten die Talbot Sunbeam Lotus den Rallye-Weltmeistertitel bei den Konstrukteuren. Gute Story:

Talbot Sunbeam Lotus

Weltmeister wollte auch Ford werden, dies mit Escort RS Cosworth. Der gar kein Escort war, sondern ein Sierra. Zum Titel reichte es dann nicht, aber der allein der Heckflügel war schon sehr grosses Kino.

Ford Escort RS Cosworth

Und noch ein Gefährt, das in erster Linie hinterher fuhr: Ferrari 555 Super Squalo. Er gehört in die neue Reihe Formel 1: Ferrari, doch hat auch noch eine eigene Story erhalten, die wunderbar schräg ist:

Ferrari 555 Super Squalo

Wie üblich gibt es wieder zwei Ferrari F40, diesmal sind es #84326 und #83620. Einen sehr schönen Porsche 911 Carrera RS 2.7 hat es auch noch, #1141, da sieht man auch gut die Preisentwicklung. Schön ergänzt habe ich die Porsche 550 – und dann geht es auch noch um einen Ferrari mit der schönen Farbe «Verde Abete Savid». Aber das sieht man halt nur mit Abo:

Ferrari 250 GT Cabriolet Series 2

Auf unserer Facebook-Seite gibt es immer noch zusätzliche Geschichten. Und dann will ich unbedingt noch ein bisschen Werbung machen für pure, das neue Magazin für zeitgemässe Esskultur. Empfehlen Sie das alles weiter, bitte, bleiben Sie uns gewogen.

Gib als erster einen Kommentar ab

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert