Zurück zum Content

Newsletter 41/2025

Rückblick

Kürzlich trieb es radical nach Dijon. Eine hübsche Stadt, es dreht sich dort alles ums Essen, gefühlt jedes zweite Geschäft ist der Himmel für Feinschmecker, Brot, Käse, Wein – und natürlich Senf. Doch wir fuhren nicht allein deswegen nach Frankreich, sondern weil auf der Rennstrecke etwas ausserhalb der Stadt ein Track-Day stattfand, den ein werter Freund organisiert hatte. Solche privaten Veranstaltungen sind immer spannend, man kommt den Menschen und ihren Fahrzeugen ganz einfach ganz nah. So entstehen die guten Geschichten, in diesem Fall: werden noch ein paar gute Geschichten entstehen. Etwa zum Porsche Carrera GT, der vor 25 Jahren vorgestellt wurde, den wir aber hier noch nie gewürdigt haben, obwohl radical damals an der Fahrvorstellung war, so einiges erzählen kann. So erklärt sich auch unser Titelbild. Und eben, da kommt dann noch mehr.

Es wird dieser Newsletter nicht so ausführlich ausfallen wie auch schon, wir sind mitten in der Produktion von radical#5, unserer nächsten Print-Ausgabe, die Ende Oktober erscheinen wird. Sie wird leider etwas dünner sein als auch schon – ein Spiegelbild dessen, wie es der Auto-Industrie gerade geht. Die Versprechungen waren gross gewesen, es hätte die feisseste Publikation in der noch kurzen Geschichte von radical werden sollen, doch eher kurzfristig sagten dann gleich drei Hersteller/Importeure ab, mit teilweise (x) Ausreden. Tja, wir ziehen das selbstverständlich trotzdem durch. Wer radical unterstützen mag, dem sei ein Abo ans Herz gelegt, mehr Infos dazu gibt es: hier.

Was Sie verpassen, wenn Sie nicht mindestens ein digitales Abo haben, das sehen Sie: hier. Und ja, es wird mehr.

Doch selbstverständlich gibt es auch weiterhin frei zugänglichen, feinen Inhalt. So konnten wir, zum Beispiel, gleich von zwei Lamborghini Miura viele Bilder hinzufügen, die Informationen zu den Fahrzeugen verbessern:

Lamborghini Miura P400 – #3135

Lamborghini Miura P400 – #3645

Bleiben wir doch gleich noch bei den Lamborghini, etwa beim Islero, dem wohl am wenigsten bekannten Modell der Marke aus Sant’Agata. Da haben wir auch eine schöne Geschichte von einem halbblinden Stier.

Lamborghini Islero

Einen haben wir noch, ein wichtiges Modell, geschichtlich:

Lamborghini Reventon

Bleiben wir doch gleich noch in Italien. Dass wir hier Giotto Bizzarrini verehren, dürfte unserer geneigten Leserschaft bekannt sein. Er hatte auch viel, sehr viel mit dem Iso Grifo zu tun – was genau, das lesen Sie hier:

Iso Grifo (A3/L)

Und wenn wir schon bei den Italienern sind, die wir verehren, dann gehört da unbedingt auch der leider kürzlich verstorbene Ercole Spada dazu. Einer seiner schönsten, weil ganz klassischen Entwürfe war sicher der OSCA 1600 GT. Der hat sowieso einen spannenden Hintergrund, da geht es ja auch um Maserati.

OSCA 1600 GT

Alles andere als klassisch war der Entwurf von Spada für den Alfa Romeo Junior Zagato. Damals, in seiner Zeit, wurde der kleine Mailänder zu wenig geschätzt – heute wären wir froh, wenn die Neuwagen nur einen Bruchteil seines Charakters hätten.

Alfa Romeo Junior Zagato

Seit Jahren ist unsere Geschichte zum Fiat 131 Abarth Rallye Stradale einer unserer Bestseller. Jetzt haben wir nicht nur ein feines Exemplar entdeckt; wir ergänzen die Story in Zukunft auch mit den Gruppe-4-Rennwagen.

Fiat 131 Abarth Rallye Stradale

Wechseln wir nach Frankreich, zu einem Fahrzeug, das eigentlich auch gerne Renn-Karriere gemacht hätte, dies sogar in der wilden Gruppe B. Daraus wurde dann nichts, aus offensichtlichen Gründen:

Citroën BX 4TC

Ein Franzose ist eigentlich auch der Isdera Sbarro Espera Turbo S20E, wurde er doch in Pontarlier entworfen. Wie er zu seinem sperrigen Namen kam, das erzählen wir gern:

Isdera Sbarro Espera Turbo S20E

Wechseln wir auf die Insel (der übrigens radical#5 gewidmet sein wird), kommen wir zu einem weiteren unserer Lieblinge, dem AC Ace. Der nicht bloss die Mutter der Cobra ist, sondern für sich allein schon wunderbar. Da konnten wir ein paar schöne Ergänzungen machen.

AC Ace

Noch etwas spezieller sind die Fahrzeuge von Sydney Allard. Der fast einmal die 24 Stunden von Le Mans gewonnen hätte. Und eine Vorliebe für bärenstarke amerikanische V8 hatte.

Allard J2/J2X/JR (und noch mehr)

Womit wir dann schon ennet des grossen Teichs angelangt wären. Und dort beim Vater aller «muscle cars», dem Pontiac GTO. Wir erzählen sehr ausführlich, wie es dazu kam.

Numbers: Pontiac GTO (1964-1966) – und ja, wir wissen, dass auf dem Bild ein 67er zu sehen ist. Dieses Fahrzeug kommt am 18. Oktober bei der Oldtimer Galerie Toffen zur Versteigerung (wie auch der Allard K1, weiter oben).

Womit wir eigentlich schon am Ende angekommen wären, wäre da nicht noch dies: Food. Es gibt jetzt bei radical immer am Freitagmorgen etwas zum Essen. Die nächsten Wochen geht es zuerst einmal um die ganz hohe Kunst der japanischen Küche, wir haben schon etwas geschrieben zur Etikette. Und selbstverständlich zum Reis. Bleiben Sie uns gewogen, empfehlen Sie uns weiter. Ui, den hätten wir fast vergessen:

Porsche 924 Carrera GT (womit der Kreis dann auch schön geschlossen wäre)

Gib als erster einen Kommentar ab

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert