Rückblick
Der Januar ist ein schwieriger Monat, geschäftlich. Die Unternehmen blicken noch zurück, zählen ihre Brötchen, lecken ihre Wunden, streichen die im vergangenen Jahr schon gekürzten Budget-Pläne noch mehr zusammen. Nach vorne denkt fast niemand – und deshalb hängt es jetzt bei der nächsten Print-Ausgabe von radical (die für Anfang März geplant ist), wir sind in erster Linie am Warten. Aber deswegen sind wir nicht am Däumchendrehen, ganz im Gegenteil, wir haben online das Tempo wieder angezogen, haben in den vergangenen zwei Wochen deutlich über 30 neue Beiträge publiziert. Und ja, da hat es ein paar schöne Geschichten darunter, etwa die Diskussion über Farben. Da wollen wir Ihr Augenmerk mehr noch als auf unsere eigenen Betrachtungen auf die Kommentare lenken, unten am Artikel, die sind sehr lesenswert, sie sind das Salz in der Suppe – und dafür möchten wir uns ganz herzlich bedanken.

De coloribus – eine Diskussion
Und endlich haben wir auch Zeit gefunden, uns mehr um die uns noch fehlenden Maserati-Modelle aus den 60er Jahren zu kümmern. Da folgt die Geschichte ja nicht immer der Logik, aber wir haben das jetzt ordnen können. Und werden da sicher auch in Zukunft dranbleiben – auch weil die Preise für diese feinen Italiener noch sehr vernünftig sind.

Maserati A6 1500 (ok, der ist noch ein bisschen älter)
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Maserati 3500 GT 2posti / Mistral
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Wir wollen das fortsetzen, da kommt dann also noch mehr. Und wir werden in den nächsten Wochen jeweils ein Thema etwas vertiefen, ihm 5, 6, 7 Geschichten widmen, schon fest geplant sind ein paar wunderbare Rennwagen. Das sehen Sie dann logischerweise hier, aber auch jeweils kurz vor Mittag auf unserer Facebook-Seite. Den Anfang machen wir einem Fahrzeug, das es eigentlich gar nicht mehr gibt:

Ein Teil unserer neuen Geschichten rührt daher, dass wir ja auch noch dran sind, unsere «Sammlungen» zu entspannen. Klar, da sind die üblichen Ferrari F40, da haben wir neu #84104 und #88374 mit vielen Bildern, auch bekannt ist es von den Porsche 911 Carrera RS 2.7 (da ist #9113600461 ganz frisch), den Cobra 427 (neu: CSX3278, sehr schön) und den Lamborghini Miura (aufgefrischt: #4840), doch wir machen das Spiel jetzt auch mit den Ferrari 250 Europa GT (neu: #0427GT), den Lancia Delta S4 (neu: #0017), den AC Aceca (neu: AEX607), den Alfa Romeo Giulietta SZ (neu: #00008) und bei den Hypercars, diesmal sind es ein Bugatti Veyron (neu: #5040) und Chiron (neu: #5020). Erweitert wurden: Fiat Abarth 1000 Corsa, Fiat Abarth Scorpione 1300, Fiat Abarth 500/595/695, Fiat 131 Abarth Stradale, die raren Amerikaner unter «Numbers» mit dem schrägen AMC AMX und dem herrlichen Plymouth Road Runner, die Japaner unter «Sayonara» mit dem grossartigen Honda NSX. Aber wir bewegen uns ja nicht nur auf vertrautem Terrain, wir öffnen auch den Horizont, manchmal sogar für uns selber überraschend:

Mehr Platz verdient haben die Lamborghini Espada. Da werden wir zukünftig die drei Serien auseinanderdividieren, die erste ist bereits vorhanden, die anderen kommen folglich noch:

Lamborghini Espada – erste Serie
Unbedingt wollen wir uns auch vermehrt um Vorkriegsfahrzeuge kümmern, da können wir noch viel lernen. Und da gibt es halt in ihrer langen Geschichte meist auch gute Anekdoten. Und überhaupt, Alfa Romeo ist sowieso immer gut:

Alfa Romeo 6C 1750 – die Sammlung
Nochmals Vorkrieg:

Schöne Anekdoten ranken sich auch um einen ganz besonderen Chevrolet Camaro. Noch nicht viel passiert ist bei den Neuheiten in diesem Jahr, aber dafür gibt es gute News für (Schweizer) E-Pilotinnen. Bleiben Sie uns gewogen, empfehlen Sie uns weiter – die meisten unserer Stories gibt es jetzt auch englisch.


Eine Frage bleibt offen:
Was hat es mit diesem doch recht ungewöhnlich lackierten Aston Martin V8 Saloon auf sich, ist das der Dienstwagen des Chefs der Stadtreinigung von Monaco oder das Auslieferungsfahrzeug von Outspan?
Oder gibt es dazu noch andere Informationen?
Tja, der Aston, ein 72er V8, anscheinend der letzte, der sowohl die DBS- wie auch die DBS V8-Embleme trug. Ausgeliefert wurde er am 9. Mai 1972, damals noch in Braun (um genau zu sein: Cairngorm Brown with Olive Interior). Dann kam er aber 2010 in die Hände eines bekannten Emir mit etwas Öl und entsprechend grosser Aston-Sammlung, wurde zum Linkslenker umgebaut – und erhielt erst dann dieses Hermès-Style Orange. Nun denn…
Er passt zumindest zum Farbenthema…….
Tut weh in den Augen.
Ist jetzt nict ganz ernst. In D bekommt man für Kommunalfahrzeuge einen sogenannten Kommunalrabatt – allerdings sind die Fahrzeuge dann meißtens „Kommunalorange“ oder im umgangssprachlichen Gerbauch „Müllmannorange“…
Oder wie mein Porsche 936!
JÄGERMEISTER SONNEN UNTERGANG ORANGE!
lol 🙂
und hinten, wenn er beim runter Schalten abbrennt, ein Sonnenaufgang.. LG Peter
Wären Kühlergrill und die Aluräder nicht „colorcoded“, wäre er zwar nicht schön, aber auf jeden Fall nicht ganz so schlimm….
Hermès-Orange bevorzuge ich bei den gleichnamigen Krawatten.