Rück- und Ausblick
Es waren dann von Daheim bis zum Hotel in ZhengZhou 30 Stunden, das fährt schon in die Knochen. Und die Tage in der 12-Millionen-Stadt, in der sich unter anderem die grösste iPhone-Fabrik der Welt befindet, waren auch lang, viel Busfahren, viel Warten. Und doch lohnte sich der Besuch bei BYD sehr, wieder viel gelernt, vor allem: Man ist hier überzeugt, dass es vorwärts gehen wird (weil: muss). Während die etablierten europäischen, japanischen und amerikanischen Auto-Hersteller vor allem auf die Besitzstandwahrung setzen, wollen die Chinesen in die Zukunft. Stillstand gilt als Schwäche, wer nichts tut, den wird das Leben bestrafen. Es ist eindrücklich, wie BYD südlich von ZhengZhou im Rekordtempo die zukünftig wohl grösste Auto-Fabrik der Welt hochzieht, auf über 20 Quadratkilometern entsteht ein eigenes Universum, Wohngebiete, Testgelände, ein Ausbildungscampus – und so nebenbei will BYD dort auch noch 1,5 Millionen Autos pro Jahr bauen, dies in einer Fertigungstiefe, wie sie es in Europa wohl gar nie gab. Es gab also viel zu sehen, viel zu lernen – und darunter musste der Output für radical leiden, sorry. Aber es wird auch ein paar gute Stories geben von Weltrekord- und schwimmenden Automobilen…









Und darum sind wir auch noch gar nicht recht dazu gekommen, Ihr Augenmerk auf die jüngste Print-Ausgabe von radical zu lenken. Das machen wir dann nächste Woche, da kommen dann die einzelnen Stories aus radical#5, jede einzelne exklusiv. Sehen, lesen kann man das online halt nur noch mit Abo. (Es ist schon erstaunlich, wie viel Zuschriften ich erhalte im Sinne von: «Hey, jetzt hab ich radical fast 20 Jahre gratis gelesen – und jetzt soll ich plötzlich bezahlen? Dann profitiere ich jetzt halt nicht mehr von all der Arbeit, die Ihr Euch macht, ätsch!». Schon ok – die Zugriffszahlen leiden erfreulich wenig darunter.) Doch es gibt ja nicht nur die radical#5-Geschichten, die hinter der Bezahlschranke verschwinden, sondern wöchentlich mehr von den Sachen, in die wir seit Jahren sehr, sehr viel Arbeit gesteckt haben. Einen Überblick gibt es hier:

Was dann als nächstes verschwinden wird: Ford GT40. Aber da haben wir jetzt noch P/1085, den es wahrscheinlich gar nie gab, dazu kommen in den nächsten Tagen noch zwei weitere Exemplare.

Weitere Sammlungen, die wir ergänzen konnten:


Und wie immer, jeweils am Samstag: Ferrari F40, diesmal #74049 und #91211. Und wenn wir schon bei Ferrari sind:

Dann ist da noch das Buch, das in den letzten Wochen so gross angekündigt worden war, fast sechs Kilo schwer. Richtig gut – und gleichzeitig etwas enttäuschend:

Aber selbstverständlich haben wir auch noch ein paar ganz neue Geschichten. Da wundern wir uns manchmal, wie wenig sie beachtet werden:



Was auch neu ist: Motorrad. Also, das ist nicht wirklich neu, das haben wir früher auch schon gemacht (wie so vieles). Aber radical hat ja jetzt Lisa, eine BMW K1200R von 2008, die bis zu den ersten Frühlingssonnenstrahlen zugelassen sein soll/wird – und will bis dahin vermehrt über die Zweiraderl berichten. Einen Anfang machen wir mit einer anderen legendären BMW:

Da ist dann auch noch: Food. Mit ganz viel Freud‘ machen wir hier fröhlich weiter in der japanischen Küche, einmal mit Frittiertem, Agemono, dann auch noch mit Eintöpfen, Nimono. Bleiben Sie uns gewogen, empfehlen Sie radical weiter.


Ja, das ist halt schon bitter, wenn man 20 Jahre alles kostenlos lesen konnte, und plötzlich bezahlen muss. Da ist Jammern immer eine «gute Wahl». Das spaltet die Welt der Leser.
Die einen lesen dann nur noch Gratis-Tabloids (oder online-Tabloids), bei denen ist die Aufmerksamkeits-Spanne der Leser bei 3000 Zeichen zu Ende, z.B. bei 2min.ch oder Warson.ch (für die ich schon geschrieben habe, Asche auf mein Haupt, aber ich brauchte das Geld).
Die anderen bezahlen für die Paywall, die ja in der Schweiz auch schon Plick, MZZ, Tages Anlüger etc. eingeführt haben.
Jedoch, über alles gesehen, „The Big Picture“ sozusagen, reiht sich radical-mag ein in die Gilde der «The New York Times», über 10 Millionen Abonnenten, Yomiuri Shimbun mit 7 Millionen Abonnenten und The Times (UK) mit rund 400’000 Abonnenten ein.
Dumm, Peter Ruch? Nein. Vielmehr: Mutig, konsequent, eigenwillig, ehrlich, direkt, aneckend, wie auch die Artikel geschrieben sind.
Ich bin kein Abonnent, da arbeitsloser Schreiberling und keine Kohle. Aber ich freue mich, dass es für Peter Ruch funktioniert. Und eine radical-mag Print Version, wie ist das denn? Und dann noch gross, ohne Hochglanz, und keine Lifestyle Seiten?
Peter sagte mir mal vor vielen Monden «wart, da kommt noch was», aber das hätte ich nicht erwartet (oder, doch?)
Viel Erfolg!
oh, danke. ob es funktioniert? schaumermal. aber nichts tun ist halt langweilig.
Ahm!
Wenn du rund 900.000 Leibeigen hast, in Worten
900 Millionen, dan redest leicht von es muss vorwärts gehen.
Das diese Industrie voll subventioniert wird, damit die Agenda
stimmt, die Konkurenz ausschalten, ist doch klar.
Das selbige, teilweise ebenfalls subventioniert wird ( der etwas dämlich
Volkkswagen-kunde, der mit seinen Steuern, und dann noch mal in bar,
den Kübel erwirbt, ist halt Masochismusssssss.. etz)
Ganz ehrliche Frage: würden oder wollten Sie in China leben und dieses
System akzeptieren?
Jetzt keine Ausreden.
In 5 Jahren ist diese Fake-industrie wieder weg, oder wurde aufgekauft.
Der Chinese kennt keine Freiheit ( viele auch hier nicht..oder kapieren es net..)
und ist ein Denunziant , ops das heisst ja Karrriere , oder nach unten treten und
nach oben in Ärsche kriechen. Die Industrie darf, wie dei dortigen Triaden es wollen, ops, das ist ja die Partei.
Und das schein der neue Standard zu seine.
Überall.
Eine Art GAME OF THRONES in Jetzte..
Wenn ich den Müll gescheknkt bekomme, hm.. nö.
Das Thema Auto ist noch lange nicht vorbei, nur das, das will ich nicht.
optisch ein Graus
schwer
und dann soll man für diesen 0 8 15 Dünschiss zahlen auch noch?
leider gibt es so viele Schafe auf der Welt, die bücken sich, wenn die
Werbung es sagt, oder sollten sich eine Brille holen.
Oder sie sind pervers und geschmacklos.
Resume. Aus China kam bisher nichts.
Schlimmer ist nur noch die Deppenschleuder von diesem Elrollelon Murks.
Das ganze Zeug ist so uncool.
out