Rückblick
Es wird ein bitteres Jahr werden, dieses 2025, nicht nur für die Auto-Industrie. Was der orange Irre und seine Selbstbereicherungstruppe in Washington da am 1. Februar mit den Strafzöllen für Mexiko, Kanada und China ins Rollen gebracht haben, mag uns derzeit noch weit weg erscheinen, wird aber schon sehr bald direkte Auswirkungen auf unser Portemonnaie und vor allem Arbeitsplätze in Europa haben. Und wir stehen erst am Anfang, da kommt mit Garantie noch mehr, viel mehr, wie allein schon die sofort verkündeten Gegenmassnahmen der drei betroffenen Staaten zeigen. Nun: Es war absehbar.

Diese unfassbare Hilflosigkeit (und lesen Sie unbedingt auch die Kommentare dazu)
Und ja, ich werde mir auch weiterhin eine Meinung erlauben zu politischen Themata. Es braucht das in diesen schwierigen Zeiten mehr denn je. Ich stelle mich hier ausdrücklich gegen sämtliche Ausprägungen des aktuellen Populismus, Rassismus, Sexismus, jegliche Ausgrenzung.
Aber kommen wir doch zurück zu den Automobilen. Sie haben es – hoffentlich – bemerkt, wir ziehen hier das Tempo weiter an, bringen mehr Stories denn ja. Wir hatten da eine Woche mit Maserati-Geschichten (inklusive schöner Zusammenfassung, hier), die lief bestens, es gab eine Woche mit Vorkriegs-Klassikern (Delage, Minerva, Invicta, Squire, Marmon, Lagonda), die lief erwartungsgemäss nicht so gut. Aber so richtig Rock’n’Roll hatten wir in der Woche mit den Rennwagen, da haben wir anscheinend einen Nerv getroffen, das freut uns sehr. Aber es waren halt schon auch grossartige Fahrzeuge, wir erwähnen hier nur die Top3 der Publikumsgunst:



BMW 3.0 CSL (1971)
Nicht jede einzelne Geschichte aus unseren Sammlungen, die wir gerade neu ausrichten, sei hier erwähnt, aber ein paar Höhepunkte schon:

Citroën DS19 Concorde von Chapron (zur DS kommt nächste Woche aus gegebenem Anlass, Rétromobile in Paris, mehr – wir werden vor Ort sein)


Bugatti Type 35 – #4644



Doch wir machen es uns selbstverständlich nicht nur «einfach», bauen nicht allein auf dem schon vorhandenen Material auf, sondern können auch neue, spannende Fahrzeuge vorstellen. Besonders angetan haben es uns zwei Franzosen:


Immer gut sind die Lamborghini Espada, da haben wir nun auch die zweite und die dritte Serie. Die höchsten Zugriffszahlen hatte aber eine Story, der wir das nie zugetraut hätten:

Sayonara: Honda 2000S
Das erstaunt schon ein bisschen, gerade deshalb, weil etwa bei den Ferrari verhältnismässig wenig läuft. Gut, die wöchentlichen F40 sind Dauerbrenner (neu sind: #89382 und #89982), auch ein Lusso wird gern betrachtet, aber unbekanntere Modelle wie der 555 Super Squalo interessieren fast niemanden. Dabei ist die Geschichte dieses Fahrzeugs wirklich gut, überraschend:

Neuheiten? Wenig, hier und hier. Neue Automobile? Auch wenig, ein Ford Tourneo Courier, aber da kommt dann wieder mehr. Bleiben Sie uns gewogen.


mit Ihrer Äusserung
„Ich stelle mich hier ausdrücklich gegen sämtliche Ausprägungen des aktuellen Populismus, Rassismus, Sexismus, jegliche Ausgrenzung“
könnten Sie in D’land nicht für Grüne, SPD, Linke, BSW stimmen, wenn Sie ernst genommen werden wollten.
Sorge bereiten mir nicht die Höckes. Die haben keine Substanz, Bedenklich finde ich den Fanatismus von Leuten wie Ihnen, die ungefragt Themen, die auf diesem Kanal allenfalls eine untergeordnete Rolle spielen, mit ihrer politischen Sülze übergiessen wollen
sorry, dass ich Sie nicht gefragt habe, was ich hier schreiben darf. ich würde es wieder nicht tun.
Alex, wenn man – wo auch immer – Ernst genommen werden will, dann kann man vor allem in Deutschland eine Partei nicht wählen: Die AfD, diese unseelige Gurkentruppe aus Pleitiers, abgehalfterten Militärs, trockenen Alkoholikern, verarmten Adeligen und drittklassigen Provinzpolitikern!
Und:
Ich finde es sehr gut, daß Herr Ruch hier zu den von ihm genannten Themen klar Stellung bezieht, schöne Autos sind eine wunderbare Nebensache, aber völlig unwichtig, wenn es um die Grundsätze unserer demokratischen Kultur geht.
Ohne unseren Gastgeber hier bei radical näher oder gar persönlich zu kennen, bin ich mir ziemlich sicher, daß Herr Ruch und ich durchaus unterschiedliche politische Positionen vertreten, was aber völlig unerheblich ist, da wir vermutlich ein durchaus ähnliches, humanistisches Weltbild zu haben scheinen.
Und ausschließlich darauf kommt es an.
Und deshalb finde ich Ihren Vorwurf des Fanatismus ebenso absurd wie die Formulierung, daß Herr Ruch „ungefragt Themen mit politischer Sülze übergießen will“.
Davon abgesehen, daß Sülze nicht flüssig, sondern schnittfest und bei uns im Norden durchaus eine Spezialität ist, steht es Ihnen, mir und allen anderen Lesern – so glaube ich jedenfalls – nicht zu, dem Inhaber dieser Seite irgendetwas vorzuschreiben.
Wir alle sind hier Gäste von radical und als solche sollten wir uns auch benehmen, was unser Gastgeber uns serviert, ist ganz und gar seine Sache und wenn uns das servierte nicht schmeckt, können wir ja auf dem Heimweg noch woanders einkehren.
Ich jedenfalls kenne keine andere, deutschsprachige Website, die mich mehr anspricht, Themenvielfalt, Sachkenntnis, Sprache und Gestaltung sind ziemlich einmalig und absolut erstklassig.
Und statt Herrn Ruch für seine klare, politische Haltung in dieser beunruhigenden Zeit zu beschimpfen, sollten wir uns lieber bei ihm dafür bedanken, daß er uns einerseits diese Website kostenlos zur Verfügung stellt und andererseits selbst solche Vögel wie sie und mich hier in seinen Kommentarspalten duldet!
wollen Sie noch mit dem Füsschen aufstampfen?
ich kann das auch mit den Augen.
Nein, nicht mit den Füßen stampfen, sondern lange und anhaltend klatschen, vielen Dank Herr Ruch für ihre Offenheit und die klare Ansage.
Ulrich
Mitglied einer demokratischen Partei
Eine hohe Aussenhandelsbilanz kann man auch anders bezeichnen: Importschäche.
Man könnte das Problem auch so lösen, dass man jedem Steuerzahler sagen wir 2-300 Euro mehr gönnt, also in weniger Steuern. Diese würden dann teilweise eine Investition in einen europäischen Kleinwagen ermöglichen.
Leider wird es wieder in die andere Richtung gehen.